Zum ersten Mal stand nicht Prost, sondern Hill auf der Pole. Thomas schaffte es auf einer seiner besten Strecken auf P2, gefolgt von Schumacher, Senna und Prost. Thomas hatte zwar einen guten Start, doch Hill konnte die Führung erst einmal behaupten. Thomas blieb dicht an ihm dran und konnte ihn schließlich in der Portier überraschen und vorbei gehen. Doch der McLaren war tatsächlich gar nicht schneller, als der Williams. Beide setzten sich zwar vom Feld ab, doch Hill verfolgte Thomas wie ein Schatten. Da Thomas keinen Undercut durch Hill riskieren wollte, ging er schließlich etwas eher rein und rutschte damit auf P5 zurück.
Nach nur einer Runde hing Thomas nun an dem Trio Schumacher, Senna, Prost, die alle deutlich später pitten wollten und somit auch langsamer unterwegs waren. Doch was Anfangs das Problem von Hill war, wurde nun zum Problem von Thomas: Es gab keine Möglichkeit zu überholen, da die Strecke einfach nicht genügend Platz hergab. Dadurch wuchs der Vorsprung von Hill immer weiter an und schließlich hatte er sogar einen Pitstop Vorsprung. Doch zum Glück streikte das Getriebe bei Hill und er musste aufgeben. Als schließlich Schumacher, Senna und Prost an die Box gingen, hatte Thomas damit freie Bahn und konnte einem ungefährdeten Sieg entgegen fahren.
„Es fühlt sich wie ein Befreiungsschlag an“, so Thomas, der zum vierten Mal in Folge und in neuer Rekordzeit den Grand Prix von Monte Carlo gewinnen konnte. Einzig Theodor Neumann schaffte hier noch einen Sieg mehr. „Das ist wirklich genau das, was wir gebraucht haben. Ab jetzt kann die Saison starten und hoffentlich behalten wir diese Form auch bei“, sagte Thomas weiter. Eine halbe Minute hinter ihm sahen Schumacher, Senna, Prost, Blundell und Davies das Ziel.
In der Gesamtwertung hat Prost seinen Vorsprung weiter ausgebaut, 32 Punkte hinter ihm liegen nun Hill und Senna gleich auf. Thomas ist bis auf P4 vor gekommen, hat aber schon 42 Punkte Rückstand auf Prost. Bei den Konstrukteuren führt Williams deutlich mit 74 Punkten vor McLaren mit 32 Punkten, dahinter folgen Benetton, Lotus, Sauber und Ligier.






