In der Quali schaffte es Thomas diesmal auf P3 hinter beide Ferrari, doch pünktlich zum Rennen sollte es Regnen und die Karten wurden neu gemischt. Thomas hatte einen schlechten Start, konnte aber vorerst P3 behaupten. Der Grip war jedoch sehr schlecht und so kamen nach und nach Berger, Piquet und Martini vorbei. Die Strecke fing nun aber an langsam abzutrocknen und Thomas schaffte es unter diesen Bedingungen wieder am Minardi von Martini vorbei. Während sich die Top5 bereits Slicks holten, wollte Thomas noch eine weitere Runde auf Regenreifen draußen bleiben. Immerhin war er weiterhin schneller als seine Hintermänner, doch auch die gingen fast geschlossen an die Pits.
Als dann Thomas auf Slicks wechselte, zeigte sich der Fehler: Er war auf P13 wieder auf der Strecke, während nur die Ideallinie trocken war und es zudem daneben auch noch sehr schmutzig war. Überholen war fast unmöglich, so dass Thomas warten musste, bis die Strecke noch trockener wurde. Zu seinem Glück führte vor ihm Bernard ein großes Pack an und bis auf Thomas nutzte keiner in der Haarnadelkurve die äußere Linie. Er schaffte es sich so immer neben seine Kontrahenten zu bringen und diese damit auf die nasse Strecke zu zwingen. Dadurch kam er Stück für Stück vor, bis er schließlich in der letzten Runde auch Bernard überholen und damit wieder P6 übernehmen konnte. Mit einem früheren Pitstop wäre deutlich mehr möglich gewesen, aber immerhin gab es dafür noch einen Punkte. Prost holte sich unterdessen den Sieg vor Berger, Mansell, Piquet und Modena.
In der Gesamtwertung ist Thomas zwar noch Führender, Berger ist aber schon auf 6 Punkte dran und Prost nach seinem ersten Sieg für Ferrari auf P3.







