Die langen und schnellen Kurven passten überhaupt nicht zum Oldsmobile und so qualifizierte sich Theodor nur auf P12, Teamkollege Labonte sogar nur P14. Die Pole holte sich dagegen Rice im Toyota vor den beiden F40 von Alesi und Tambay. Am Start schaffte es Theodor gut durch das Feld zu kommen und war nach einer Runde bereits auf P8. Während sich in der zweiten Runde Röhrl im Audi in der ersten Kurve drehte, konnte Theodor zudem O’Connell im Nissan angreifen. Nach ein paar Kurven war er vorbei, doch die Reifen waren schon jetzt viel zu heiß. Theodor konnte zwar O’Connell und Redmann im Mazda hinter sich halten, doch das ging nicht lange gut.
Kurz vor Halbzeit waren Theodors Reifen am Ende und O’Connell kam vorbei. Theodor konnte zwar kontern, doch er musste an die Box. Mit frischen Reifen kam er wieder auf P11 vor Teamkollege Labonte auf die Strecke und war vorerst schnellster im Feld. Die Lücke von 8 Sekunden zu Said vor ihm konnte er in 4 Runden schließen, doch dann waren die Reifen erneut am Limit. Er kam nicht nah genug für einen Angriff ran und verlor in den folgenden Runden sogar wieder Zeit. Gleichzeitig kam von hinten Stommelen im Porsche mit frischen Reifen, doch diesen konnte er bis zur Zieldurchfahrt abwehren.
Tambay holte sich unterdessen im Ferrari knapp vor Fangio II im Celica den Sieg, Morton wurde dritter im Nissan. Rice im Toyota, Alesi im Ferrari und O’Connell im Nissan waren auf den weiteren Punkterängen.
In der Meisterschaft führt Theodor unverändert vor Bell, nur einen weiteren Punkt dahinter ist nun Tambay vor Labonte und Rice. Die Scuderia Ferrari ist bei den Teams nun nur noch 26 Punkte hinter M/J Engineering, während Oldsmobile bei den Herstellern zum ersten Mal nicht gepunkten hat, aber dennoch mit 37 Punkten vor Ferrari bereits die Herstellerwertung 2 Rennen vor Schluss gewonnen hat.











