Auch wenn der kanadische Kurs fast nur aus Kurven besteht, so sind diese recht langsam und die Reifen waren damit kein großes Problem. In der Quali schaffte es Theodor immerhin auf P6, zwei Ränge vor Teamkollege Labonte. Am Start ging er direkt an beiden Porsche vorbei und war nun hinter Rice im Toyota und den beiden F40 von Tambay und Alesi. Während Rice an der Spitze auf und davon fuhr, blieb Theodor an den beiden Ferrari dran. Der Abstand sollte zwar auf bis zu 3 Sekunden ansteigen, doch dafür waren die Reifen diesmal noch deutlich im Rahmen und Theodor musste nicht schonen.
In der zweiten Rennhälfte ging Rice an die Pits, da er seine Reifen komplett überfahren hatte. Zugleich holte Theodor auf die F40 auf, während von hinten Bell im Porsche immer näher kam. Schließlich bildete sich ein Quartett und Bell kam an Theodor vorbei. Die beiden Ferrari behaupteten jedoch ihre Führung und Theodor konnte zwar einen Konter gegen Bell starten, aber nicht vollenden. Tambay siegte schließlich vor Alesi, Bell und Theodor. Dahinter kamen noch Hebert und Millen in ihren Pontiac in die Punkte. Rice verpasste die Punkte um 2 Sekunden.
In der Gesamtwertung führt Theodor nun 5 Punkte vor Bell, während Labonte auf P3 abgerutscht ist. Die Teamwertung führt M/J Engineering weiter an, nun 28 Punkte vor JLP Racing und Scuderia Ferrari. Bei den Herstellern ist ebenso Oldsmobile weiter auf P1, 21 Punkte vor Porsche.









