R11 – 50 Meilen Nordseerennen Zandvoort

Diesmal hatte alle Probleme mit der Traktion, den Steilkurven und den Temperaturen der Hinterreifen. Thiim holte sich unter diesen Bedingungen die Pole, Tsuyoshi wurde fünfter. Am Start verlor er zwar einen Platz gegen Wittmann, konnte sich aber diesen und den von Sheldon van der Linde wieder ergattern. Die Schuberts waren jedoch auf den Geraden besser und somit bald wieder vor Tsuyoshi.

Ab Halbzeit zeige sich, dass die Capri noch stärkere Probleme mit den Hinterreifen bekommen sollten und so konnten Sheldon, Wittmann und Tsuyoshi an Engstler vorbei. Tsuyoshi versuchte es jedoch auch wenig später gegen Wittmann, bremste etwas zu spät und fuhr ihm auf. Während Wittmann raus war, konnte Tsuyoshi auf P7 weiter fahren. Ab hier waren aber die Ferrari hinter ihm. Diese waren deutlich reifenschonender und auf den Geraden schneller. Damit war in den Kurven kaum noch ein Unterschied, auf den Geraden zogen sie vorbei.

Hinter Vermeulen und Fuoco hatte Tsuyoshi jedoch genug Windschatten, um Dörr abzuwehren. Schließlich sollte Tsuyoshis rechtes Hinterrad 2 Runden vor Schluss noch den Geist aufgeben und er berührte unglücklich die äußere Mauer der letzten Kurve, drehte sich nach innen und schlug heftig ein. Sein Rennen war damit vorzeitig beenden.

Thiim holte sich unterdessen knapp vor Maini und Sheldon van der Linde den Sieg, Engstler wurde vierter. Dahinter folgten Rossi, Haase, Fuoco, Vermeulen, Dörr und Aitken.

In der Gesamtwertung ist Tsuyoshi nun nur noch 10 Punkte vor Maini, gefolgt von Kelvin van der Linde. Dahinter sind Sheldon van der Linde und Engstler die letzten, die noch eine Titelchance haben. Bei den Teams hat HRT Ford Performance nun schon 61 Punkte Vorsprung auf Schnitzer und kann beim nächsten Rennen den Titel einfahren. Ford führt zudem um 12 Punkte vor BMW bei den Herstellern, Ferrari ist weiter dritter.

Tsuyoshi Nakamoto