R05 – Watkins Glen

Die langen Kurven von Watkins Glen sollten dem Olds von Theodor und Labonte überhaupt nicht liegen und so waren sie nur auf P13 und P15 in der Quali, während die Pontiacs von Hebert und Millen die schnellsten waren. Da man bei Theodor eh keine Punkte erwartete, hat man diesmal auch nicht die Reifen geschont, sondern einen Pitstop eingeplant. Dazu kam ein ordentliches Chaos am Start, wodurch er direkt bis auf P8 vor gehen konnte.

Ab hier arbeitete er sich an Pilgrim in der Corvette, Rice im Toyota und Millen im Pontiac vorbei, so dass er schließlich fünfter war. Durch die Pitstops von anderen kam er sogar bis auf P3, bevor er selbst die Box ansteuerte. Durch das hohe Tempo, dass er gehen konnte, blieb er aber zumindest auf P5 und war nun hinter den Nissan von Morton und O’Connell. Beide hatten keine Chance gegen Theodor auf frischen Reifen und damit war er wieder dritter. Vor ihm war nun Teamkollege Labonte, der es ohne Pitstop versuchte. Auch an ihm konnte er problemlos vorbei gehen.

An der Spitze war dagegen Bell in seinem Porsche. Theodor war zwar über eine Sekunde pro Runde schneller, aber Bell war schon 17 Sekunden vor ihm. Am Ende sollte Bell mit 10 Sekunden Vorsprung gewinnen, während Theodor zweiter wurde. O’Connell holte sich noch P3, dahinter waren Labonte, Martin im Mercury und Alesi im F40.

In der Gesamtwertung führt Labonte nun nur noch 2 Punkte vor Theodor, einen weiteren Punkt dahinter liegt Bell vor O’Connell. Bei den Teams ist M/J Engineering (Oldsmobile) nun schon 21 Punkte vor JLP Racing (Porsche), während Oldsmobile bei den Herstellern 14 Punkte vor Porsche ist.

Theodor Neumann