Der erste Test der Saison fand im portugiesischem Estoril statt. Es waren alle Teams mit ihren Stammfahrern vertreten und die meisten Teams konnten auch die volle Zeit ausnutzen. Einzig Alboreto musste etwas nach Halbzeit sein Ferrari abstellen. Niemayr verlor zudem etwas Zeit, da im der Sprit kurz vor der Boxengasse einmal ausging.
Die einzelnen Teams in der Zusammenfassung:
=McLaren=
McLaren scheint sowohl bei der Pace, als auch bei der Rennsimulation zuversichtlich. Der Wagen scheint, wie 1984, sehr gut zu sein und keine direkten Schwächen zu haben. Allerdings wird man auf Nummer sicher gehen und beim zweiten Test direkt ein Upgrade bringen. Denn während das Team in schnellen und mittelschnellen Kurven unangefochten die Nummer 1 zu sein scheint, so verlieren sie auf den Geraden wertvolle Zeit.
=Lotus=
Lotus hat sich im Vergleich zum Vorjahr gesteigert und konnte über den Winter anscheinend Williams überholen. Man lässt das Fahrzeug unverändert für den zweiten Test und wird beobachten, ob sich der erste Eindruck bestätigt.
=Williams=
Williams hat zwar im Vergleich zu Lotus verloren, ist aber dennoch zuversichtlich, dass der Wagen im Rennen siegfähig ist. Man wird daher ohne Upgrades zum zweiten Test erscheinen.
=Ferrari=
Die Scuderia Ferrari hat sich zwar im Vergleich zum Vorjahr um einen Platz gesteigert, will aber weiterhin den Anschluss zu McLaren finden. Sowohl auf eine Runde, als auch auf ein Rennen wäre man aktuell noch zu langsam. Das Team bringt daher ein Leistungsupgrade zum zweiten Test.
=Brabham=
Brabham hat etwas Pace im Vergleich zu 1984 verloren, die großen Sorgen des Teams sind jedoch bei der Rennperformance. Insbesondere die Haltbarkeit erscheint problematisch, so dass man bereits zum zweiten Test daran arbeiten möchte.
=Spirit=
Spirit ist die große Überraschung des ersten Tests. Das Team hat den mit Abstand größten Sprung gemacht, so dass man zum zweiten Test nur die Haltbarkeit verbessern möchte.
=Alfa Romeo=
Die reine Pace des Alfas scheint auf dem Niveau des Vorjahres zu sein, allerdings beschwerte sich insbesondere Niemayr über das Handling. Der Wagen schiebt besonders in langsamen Kurven über die Vorderachse und baut kaum mechanischen Grip auf. Das wird im Rennen für hohen Verschleiß sorgen und somit für Probleme sorgen. Das Team bringt daher direkt zum zweiten Test ein überarbeitetes Aeropaket. Niemayr war jedoch froh vor Patrese zu sein, wenn auch nur minimal.
=Renault=
Bei Renault sorgt nicht nur die langsamere Pace für Sorgenfalten auf der Stirn, auch mit der Haltbarkeit scheint man Probleme zu haben. Das Werksteam wird zum zweiten Test daher eine verbesserte Version des Wagens mitbringen, auch wenn immerhin die Rennpace auf dem Vorjahresniveau geblieben ist.
=Arrows=
Arrows hat rundum verloren und scheint mit der aktuellen Version des Wagens völlig unzufrieden. Das Team wird sich daher um alle Bereiche kümmern und ein verbessertes Auto zum zweiten Test bringen.
=Tyrrell=
Tyrrell scheint sich bei der Rennsimulation verbessert zu haben, hat aber noch Bedenken bezüglich der Haltbarkeit. Das Team bringt daher ein Upgrade zum zweiten Test, um die Haltbarkeit zu verbessern.
=Toleman=
Toleman hat sich im Vergleich zum Vorjahr verschlechtert, will aber noch nicht die spärlichen Ressourcen nutzen, um den Wagen zu verbessern. Man wartet lieber noch den zweiten Test ab.
=Zakspeed=
Das deutsche Team Zakspeed ist zwar recht zuversichtlich eingestiegen, möchte aber zumindest das Mittelfeld im ersten Jahr erreichen. Man wird daher ein Leistungsupgrade zum zweiten Test bringen.
=RAM=
RAM hat sich, wie auch Toleman, rundum verschlechtert. Das Team hofft daher mit einer Verbesserung der Standhaftigkeit auf Dauer gegen die anderen Teams bestehen zu können und wird diesen Bereich zum zweiten Test verbessern.
=Ligier=
Die Franzosen sind beim ersten Test das neue Schlusslicht des Grids. Man wird somit zum zweiten Test zugleich die Performance, als auch die Haltbarkeit verbessern. Das Team weiß zwar, dass auch der Reifenverschleiß ein Problem ist, will aber erstmal abwarten, wie sich die ersten Verbesserungen auswirken.
