Beim glamourösen Nachtrennen in Las Vegas ging Tsuyoshi vom zwölften Startplatz aus ins Rennen und zeigte auf dem schnellen Straßenkurs eine starke Anfangsphase. Über die ersten Kurven hinweg machte der Williams Pilot zwei Positionen gut und schob sich direkt in die Top Zehn vor. Wenig später blies er sogar zur Attacke auf Perez, doch der Red Bull Pilot hielt mit aller Routine dagegen, verteidigte seine Linie erfolgreich und zwang Tsuyoshi, sich vorerst dahinter einzureihen.
Nach nur wenigen Umläufen geriet der Japaner von hinten unter Druck durch den heraneilenden Hamilton, gegen dessen überlegenen Boliden Tsuyoshi auf den Geraden kaum Gegenwehr leisten konnte. Der Brite agierte im Zweikampf jedoch deutlich zu ungestüm, berührte den Williams unglücklich am Hinterrad und schickte Tsuyoshi in einen folgenschweren Dreher. Nachdem sich der Staub gelegt hatte, fand sich der Japaner auf dem enttäuschenden siebzehnten Rang wieder und musste das Feld von hinten aufrollen.
Mit viel Wut im Bauch arbeitete sich Tsuyoshi in der Folge bis auf die dreizehnte Position nach vorne. Nach zwei Dritteln der Renndistanz knackte er mit einem beherzten Manöver auch noch Gasly und übernahm den zwölften Platz. Zu diesem Zeitpunkt war die Lücke zur nächsten Platzierung nach vorne jedoch bereits auf über zehn Sekunden angewachsen und er wehrte sich vergeblich gegen die schwindende Zeit, sodass Punkte trotz der starken Anfangsphase außer Reichweite blieben.
Den Sieg in Las Vegas feierte Leclerc vor Verstappen, Alonso, Norris, Sainz, Stroll, Russell, Perez, Hamilton und Albon.
In der Gesamtwertung baut Verstappen seine Führung aus und liegt nun vierunddreißig Punkte vor Piastri, wodurch er sich bereits beim nächsten Grand Prix zum dritten Mal die Weltmeisterkrone aufsetzen kann. Dahinter besitzt nur noch Russell theoretische Chancen auf den Titel. Tsuyoshi verbleibt unverändert auf dem zwölften Platz der Fahrerwertung, während Williams den siebten Rang bei den Konstrukteuren behauptet.






