2024 – COTA

Beim Großen Preis der USA auf dem Circuit of the Americas erlebte Tsuyoshi ein schwieriges Qualifying und musste das Rennen vom siebzehnten Startplatz aus in Angriff nehmen. Das Blatt wendete sich jedoch direkt in der ersten Kurve, als ein Unfall von Perez das Mittelfeld durcheinanderwirbelte. Der Williams-Pilot reagierte geistesgegenwärtig, wich dem Schlamassel perfekt aus und spülte sich in nur einem Manöver bis auf den elften Rang nach vorne, wo er direkt hinter Ricciardo lauerte.

Tsuyoshi fackelte nicht lange, schloss nach wenigen Umläufen die verbliebene Lücke zum Racing Bulls und setzte zu einer erfolgreichen Attacke an, die ihn in die Top Zehn brachte. Nach dem Überholmanöver schüttelte er Ricciardo zügig ab und distanzierte seinen Verfolger deutlich, musste gleichzeitig aber anerkennen, dass er dem Tempo des vor ihm fahrenden Stroll in dieser Phase nicht folgen konnte.

Bis zur Rennhalbzeit enteilte der Aston Martin auf einen komfortablen Vorsprung von über zehn Sekunden. Doch in der zweiten Rennhälfte fand Tsuyoshi seinen Rhythmus wieder, drehte mächtig auf und verkürzte den Abstand zu Stroll mit einer Serie extrem starker Rundenzeiten sukzessive. Am Ende gingen dem Williams-Piloten im packenden Finale schlichtweg die Runden aus, sodass er zwar bis auf unter vier Sekunden an seinen Kontrahenten herankam, sich letztlich aber mit dem zehnten Platz und einem hart erkämpften Punkt zufriedengeben musste.

Den Sieg in Texas feierte Sainz vor Verstappen, Russell, Norris, Hamilton, Leclerc, Piastri, Alonso, Stroll und Tsuyoshi.

In der Meisterschaft baut Verstappen seine Führung aus und liegt nun einunddreißig Punkte vor Piastri, gefolgt von Russell, Norris und Sainz. Tsuyoshi behauptet weiterhin den zwölften Platz der Fahrerwertung, während McLaren bei den Konstrukteuren die Spitze knapp mit nur noch neun Punkten Vorsprung vor Red Bull verteidigt und Williams unangefochten auf dem siebten Rang verbleibt.

Tsuyoshi Nakamoto