2024 – Singapur

Beim Nachtrennen in Singapur nahm Tsuyoshi den Grand Prix vom zehnten Startplatz aus in Angriff und erwischte einen glänzenden Start. Bereits in den ersten Kurven zog der Williams Pilot entschlossen an Gasly und Tsunoda vorbei und blies direkt zur nächsten Attacke. In der Folge klebte er am Heck von Perez, der sichtlich mit der Balance seines Red Bull zu kämpfen hatte.

Tsuyoshi hielt den Druck hoch und passierte den Mexikaner nach einigen Umläufen erfolgreich, was ihm die siebte Position einbrachte. Direkt vor ihm fuhr nun Alonso, den sich der Japaner kurz hinter der Anderson Bridge zurechtlegen wollte. Der erfahrene Spanier positionierte sein Auto jedoch geschickt und verteidigte die Linie erfolgreich. Tsuyoshi steckte nicht zurück, riskierte beim nächsten Versuch im Eifer des Gefechts etwas zu viel und verlor in der vorletzten Kurve die Kontrolle über sein Fahrzeug. Er verhinderte einen Einschlag in die Streckenbegrenzung nur um Haaresbreite, fiel durch den Dreher jedoch auf den achten Rang zurück. Da der Vorsprung auf den dahinter liegenden Tsunoda riesig war, bedeutete dieser Fehler keinen dauerhaften Schaden, und Tsuyoshi blies umgehend zur erneuten Aufholjagd.

Nach zwei Dritteln der Renndistanz hatte sich der Williams Pilot wieder an Perez herangearbeitet und zog im direkten Duell ein zweites Mal erfolgreich an dem Red Bull vorbei. In der absoluten Schlussphase schloss Tsuyoshi sogar die Lücke zu Alonso wieder komplett, fand am Heck des Aston Martin jedoch bis zur Zielflagge kein Durchkommen mehr, sodass er das Rennen auf einem versöhnlichen siebten Platz beendete. Das Williams Team erlebte derweil Sternstunden, da Albon mit einer sensationellen Fahrt den Sprung auf das Podium schaffte und ausgiebige Feierlichkeiten in der Boxengasse auslöste.

Den Sieg unter Flutlicht sicherte sich Russell vor Sainz, Albon, Stroll, Hamilton, Alonso, Tsuyoshi, Perez, Norris und Tsunoda.

In der Gesamtwertung führt Verstappen weiterhin mit neunzehn Punkten Vorsprung vor Piastri, gefolgt von Russell, Norris und Perez. Tsuyoshi behauptet den zwölften Platz in der Meisterschaft und liegt nun direkt eine Position sowie knappe vier Zähler vor seinem Teamkollegen Albon, während Williams den siebten Rang bei den Konstrukteuren festigt und das Polster auf Haas auf sechsunddreißig Punkte ausbaut.

Tsuyoshi Nakamoto