2024 – Monza

Beim Hochgeschwindigkeitsrennen in Monza sicherte sich Tsuyoshi mit einem starken sechsten Startplatz eine hervorragende Ausgangsposition für den Grand Prix. Den Start und das dichte Gedränge in der berüchtigten ersten Schikane überstand der Williams Pilot tadellos und behauptete seine Position im Vorderfeld. In den darauffolgenden Runden machten jedoch die Piloten der Topteams mächtig Druck von hinten und bliesen zur Aufholjagd. Nacheinander mussten Tsuyoshi erst Norris, wenig später Leclerc und schließlich auch Verstappen passieren lassen.

Durch diese Manöver fand sich Tsuyoshi auf dem neunten Rang wieder, direkt vor seinem Teamkollegen Albon. Da es dem Japaner gelang, sich über etliche Runden im wichtigen Heckflügelfenster von Verstappen festzubeißen, nutzte er den massiven Windschatten optimal aus. Dadurch vergrößerte er den Abstand nach hinten zu Albon kontinuierlich und verschaffte sich ein beruhigendes Polster.

Gegen Rennhalbzeit riss der Kontakt nach ganz vorne schließlich ab, doch Albon lag zu diesem Zeitpunkt bereits so weit zurück, dass er keine Bedrohung mehr für die Position des Japaners darstellte. Tsuyoshi kontrollierte das Tempo in der zweiten Rennhälfte fehlerfrei und brachte den neunten Platz sicher über die Ziellinie, was dem Williams Team durch den zehnten Rang von Albon ein doppeltes Punkteresultat bescherte.

Den Sieg in Italien feierte überraschend Alonso vor Russell, Piastri, Hamilton, Sainz, Leclerc, Verstappen, Norris, Tsuyoshi und Albon.

In der Gesamtwertung schrumpft der Vorsprung von Verstappen, der nur noch fünfzehn Punkte vor Piastri liegt, gefolgt von Russell, Norris und Perez. Tsuyoshi behauptet weiterhin den zwölften Platz der Fahrerweltmeisterschaft, während Williams in der Konstrukteursweltmeisterschaft den siebten Rang festigt.

Tsuyoshi Nakamoto