Im Qualifying reichte es für Tsuyoshi für den elften Startplatz, von dem aus er direkt nach dem Erlöschen der Ampel extrem mutig agierte und sofort den vor ihm fahrenden Perez attackierte. Mit einem späten Bremsmanöver schob er seinen Williams kurzzeitig an dem Red Bull vorbei, doch Perez nutzte den besseren Schwung beim Herausbeschleunigen und konterte das Manöver umgehend. In den folgenden Runden setzte Tsuyoshi noch einige weitere Angriffe, biss sich am Heck des Mexikaners jedoch letztlich die Zähne aus und musste das Vorhaben abbrechen.
Durch die harten Zweikämpfe in der Anfangsphase verlor Tsuyoshi schließlich den Anschluss nach vorne und fand nicht mehr das nötige Renntempo, um mit den Top 10 mitzuhalten. Stattdessen geriet er im zweiten Renndrittel zunehmend unter Druck von Magnussen, der im Haas immer näher herankam und erste Attacken startete. Tsuyoshi hielt im Williams jedoch vehement dagegen, machte die entscheidenden Lücken geschickt zu und konterte jeden Ansatz eines Überholmanövers, wodurch er sich bis zur Zielflagge erfolgreich vor dem Dänen behaupten konnte. Mehr als der elfte Platz und das knappe Verpassen der Punkteränge war unter diesen Bedingungen jedoch nicht machbar.
Verstappen sicherte sich den Sieg vor Norris, Ricciardo, Russell, Bottas, Sainz, Perez, Vettel, Leclerc und Hamilton.
In der Gesamtwertung baut Verstappen seine Führung weiter aus und liegt nun bereits 112 Punkte vor Perez, womit er unaufhaltsam in Richtung Weltmeistertitel marschiert, während dahinter Sainz, Russell und Leclerc die Verfolgerplätze belegen. Tsuyoshi behauptet unverändert den zehnten Platz im Gesamtklassement und auch Williams bleibt in der Konstrukteurswertung auf dem achten Rang.





