Die Formel 1 betrat mit dem Circuit of the Americas Neuland und Thorsten bewies sofort, dass ihm neue Layouts liegen. Obwohl er nur vom zwölften Startplatz ins Rennen ging, setzte er in der berüchtigten, steil bergauf führenden ersten Kurve alles auf eine Karte. Mit extrem viel Risiko presste er seinen Renault durch das Nadelöhr und fand sich sensationell auf Rang sechs wieder. Dort traf er auf Perez, der seinen Sauber an diesem Tag wie eine Festung verteidigte. Es entwickelte sich ein zähes Ringen über viele Runden, bis Thorsten schließlich den entscheidenden Weg vorbei fand. Doch die Arbeit war noch nicht getan: Als Nächstes knöpfte er sich Massa vor. Nach einem harten Rad-an-Rad-Kampf behielt Thorsten auch hier die Oberhand und schob sich auf den vierten Platz vor.
Im letzten Renndrittel blies er zur Jagd auf den drittplatzierten Vettel, der zu diesem Zeitpunkt acht Sekunden enteilt war. Thorsten brannte eine schnelle Runde nach der nächsten in den texanischen Asphalt und verkürzte den Rückstand dramatisch auf nur noch zwei Sekunden. Für eine finale Attacke reichte die Zeit jedoch nicht mehr ganz aus, sodass er die Ziellinie als Vierter überquerte. Währenddessen feierte sein Teamkollege Räikkönen einen souveränen Sieg und hielt damit die Spannung in der Weltmeisterschaft hoch.
Der Finne siegte vor Webber und Vettel während Thorsten sowie Massa die ersten fünf Plätze belegten. Dahinter folgten Hülkenberg und Alonso sowie Button und Schumacher während Kobayashi den letzten Punkt abgriff.
Mit diesem Ergebnis ist es offiziell: Renault krönt sich zum Konstrukteurs-Weltmeister und holt den ersten Titel seit 2005 zurück nach Enstone. In der Fahrerwertung vertagt Räikkönen die Entscheidung, da er nun 16 Punkte hinter Vettel liegt. Thorsten festigt seinen dritten Gesamtrang vor Button und Massa sowie Alonso und Schumacher während Webber die Top 8 komplettiert.






