Thorsten nahm das Rennen von der neunten Position in Angriff und bewies beim Erlöschen der Ampeln direkt seine Entschlossenheit. Noch in der Anfangsphase nutzte er den Geschwindigkeitsvorteil auf der langen Gegengeraden, um di Resta mit einem sauberen Manöver zu kassieren. Danach fand er sich im Getriebe von Hülkenberg wieder. Der Force-India-Pilot wehrte sich zwar über mehrere Runden tapfer, doch Thorsten blieb geduldig, legte sich den Gegner zurecht und schob sich schließlich vorbei. Damit war der Weg frei, um die Lücke zum vor ihm liegenden Webber zu schließen.
Zur Rennmitte hatte Thorsten den Red Bull gestellt und fackelte nicht lange: Mit einem präzisen Angriff zog er an Webber vorbei und übernahm den fünften Rang. Zu diesem Zeitpunkt klaffte jedoch eine gewaltige Lücke von zehn Sekunden zu seinem Teamkollegen Räikkönen. Thorsten mobilisierte alle Reserven und knabberte Runde um Runde wertvolle Zehntelsekunden vom Rückstand ab. Trotz dieser beeindruckenden Aufholjagd reichte die verbleibende Distanz nicht ganz aus, um den Finnen noch ernsthaft zu gefährden. Am Ende trennten die beiden Renault-Piloten lediglich drei Sekunden.
An der Spitze feierte Massa den Sieg vor Vettel und Schumacher während Räikkönen sowie Thorsten die Top 5 komplettierten. Dahinter folgten Webber und Alonso sowie Rosberg und Hülkenberg während Kobayashi den letzten Punkt abgriff.
In der Weltmeisterschaft hat Vettel vier Rennen vor Schluss seinen Vorsprung ausgebaut und liegt nun 19 Punkte vor Thorsten. Dicht dahinter lauern Button und Räikkönen sowie Massa und Alonso gefolgt von Schumacher in Schlagdistanz. In der Teamwertung behauptet Renault weiterhin die Spitzenposition vor Red Bull und Ferrari sowie McLaren.




