Bereits am Freitag konnte sich Theo sehr gut an die Strecke gewöhnen. Mit dem komplett überarbeiteten Tank und Monocoque war der Wagen deutlich besser zu fahren und zudem wurde die Steuerelektronik zuverlässiger.
Sowohl die Rennsimulationen, als auch die Vorbereitung auf das Qualifying lief sehr gut und so war Theo am Samstagmorgen zweitschnellster.
Im Qualifying bestätigte er diese Leistung und konnte sich auf Soft für Q3 qualifizieren. Auf den Super Soft reichte es am Ende sogar für die Pole-Position.
Am Start musste er diesen Platz aber direkt an Vettel abgeben, der sich danach locker absetzen konnte. Bottas blieb zwar hinter ihm, kam aber nie in den DRS-Bereich. Hamilton war als einziger ebenfalls auf Soft unterwegs, hatte aber nach wenigen Runden ein technisches Problem und schied aus.
Gegen Rennmitte brachte das Safety Car das Feld wieder zusammen. Theodor war nun als einziger auf frischen Super Soft, während Vettel auf gebrauchten und Bottas auf Medium war. Vettel musste dadurch noch auf Soft wechseln, Bottas verlor Runde um Runde an Boden. Theo ging jedoch etwas zu spät zu seinem letzten Stop und verlor dadurch wertvolle Sekunden auf Vettel. Der Abstand war nicht mehr aufzuholen und so wurde er sicher zweiter. Räikkönen schnappte sich unterdessen noch Bottas, der mit den Medium deutlich die falsche Strategie hatte.
In der Meisterschaft führt dadurch nun Vettel knapp vor Theo und Hamilton. Das Team ist mit dieser Leistung sehr zufrieden, weiß aber, dass Singapur nicht so leicht wird. Der Wagen mag schnelle Strecken und nicht die engen Kurven auf dem Stadtkurs. Dennoch will man den gewonnen dritten Platz der Konstrukteurswertung auch im letzten Drittel der Saison behaupten.








