Die Formel 1 startete mit leicht angepassten Aerodynamik-Regeln an den Unterböden in die neue Saison 2023, um das berüchtigte Bouncing der Fahrzeuge endgültig zu eliminieren. Bei Williams setzte man auf Kontinuität, sodass Albon weiterhin der Teamkollege an der Seite von Tsuyoshi blieb. Nach den starken Leistungen des Vorjahres waren die Erwartungen beim Traditionsteam deutlich gestiegen, und das gesamte Fahrerlager war gespannt, ob die Mannschaft den sechsten Platz in der Konstrukteurswertung gegen die erstarkte Konkurrenz verteidigen konnte.
Im Qualifying sicherte sich Tsuyoshi den neunten Startplatz und verteidigte diese Position beim Erlöschen der Ampel mit einem sauberen Start erfolgreich. Von hinten machten Stroll und Russell im weiteren Verlauf jedoch enormen Druck auf den Williams. Stroll fand als Erster eine Lücke und zog vorbei, ehe wenig später auch Russell an Tsuyoshi vorbeiging. Da dieses Trio im Gleichschritt jedoch auch den vor ihnen fahrenden Gasly knackte, behauptete sich Tsuyoshi weiterhin stabil in den Top 10. Im Anschluss versuchte er, an Russell dranzubleiben, der rundenlang vergeblich nach einem Weg an Stroll vorbeisuchte. Das Mitgehen des Tempos gelang Tsuyoshi über eine weite Distanz hervorragend, bis er in der Schlussphase des Rennens abreißen lassen musste. Dadurch kam von hinten der heranstürmende Piastri im McLaren immer näher, doch Tsuyoshi kontrollierte den Abstand fehlerfrei und hielt den Australier permanent außerhalb des DRS-Fensters, sodass er beim Saisonauftakt als Zehnter den ersten WM-Punkt des Jahres einfuhr.
Verstappen feierte einen dominanten Sieg vor Perez, Hamilton, Sainz, Alonso, Leclerc, Norris, Gasly, Russell und Tsuyoshi. In der Weltmeisterschaft spiegelt das Rennergebnis gleichzeitig den aktuellen Stand des ersten Laufes wider.




