Im Qualifying für das große Saisonfinale sicherte sich Tsuyoshi den siebten Startplatz, geriet in der turbulenten ersten Runde jedoch leicht ins Hintertreffen und musste Norris sowie Perez passieren lassen. Immerhin fand er im Anschluss sofort einen hervorragenden Rhythmus, hielt das Tempo des Duos mühelos mit und setzte sich kontinuierlich von Stroll im Aston Martin ab. Da Perez an der Spitze des Mittelfelds partout keinen Weg an Norris vorbeifand, profitierte Tsuyoshi über eine weite Distanz vom DRS-Fenster seiner Vordermänner und hielt den Anschluss zur Gruppe perfekt.
Erst in der absoluten Schlussphase des Rennens blies Tsuyoshi zur Attacke und setzte ein perfekt getimtes Manöver, mit dem er kurzzeitig an Perez vorbeizog. Der Red-Bull-Pilot nutzte im Anschluss jedoch den Topspeed auf der langen Geraden, konterte den Angriff nur wenig später und verwies den Williams wieder auf den neunten Rang. Für einen weiteren Gegenangriff reichten die verbleibenden Runden nicht mehr aus, sodass sich Tsuyoshi beim Finale mit dem neunten Platz und zwei weiteren WM-Punkten begnügen musste.
Verstappen feierte den letzten Saisonsieg vor Hamilton, Ocon, Russell, Sainz, Ricciardo, Norris, Perez, Tsuyoshi und Alonso.
In der finalen Weltmeisterschaftstabelle krönte sich Verstappen mit einem stolzen Vorsprung von 203 Punkten zum Champion, gefolgt von Russell, Leclerc, Perez, Sainz, Hamilton, Norris, Ocon und Ricciardo. Tsuyoshi rutschte durch die Ergebnisse der Konkurrenz beim Finale noch auf den zehnten Gesamtrang zurück, während in dieser Saison ein seltenes Kunststück gelang, da absolut jeder Fahrer im Feld mindestens einen WM-Punkt einfahren konnte.
Bei den Konstrukteuren gab es am letzten Rennwochenende keine Verschiebungen mehr. Red Bull sicherte sich den Weltmeistertitel vor Ferrari, Mercedes, McLaren und Alpine. Williams feierte mit dem sechsten Endrang ein sensationelles Jahr und ließ Aston Martin, Alfa Romeo, AlphaTauri sowie das Schlusslicht Haas erfolgreich hinter sich.
Die abgelaufene Saison 2022 ging mit einigen historischen Bestwerten in die Geschichtsbücher der Formel 1 ein. An der Spitze der Rekorde stand der neue Weltmeister Verstappen, der die Konkurrenz in einer beispiellosen Dominanz anführte und sich die Krone mit dem gigantischen Rekordvorsprung von 203 Punkten sicherte. Dahinter entbrannte ein extrem enger Dreikampf zwischen Russell, Leclerc und Perez, bei dem sich der Mercedes-Pilot am Ende hauchdünn die Vizeweltmeisterschaft schnappen konnte. Eine absolute Besonderheit dieser Saison war zudem die enorme Leistungsdichte im gesamten Feld, da ein extrem seltenes Kunststück gelang. Durch späte Punktgewinne in den Schlussrennen schaffte es absolut jeder der 20 Stammfahrer, mindestens einen WM-Zähler einzufahren, wodurch kein einziges Team ohne Punkte blieb. Doch besonders die 13 Saisonsiege von Verstappen bleiben Eindrucksvoll in Erinnerung, während Red Bull mit 16 Siegen nur 8 Rennen nicht gewinnen konnte.
In der Konstrukteurswertung untermauerte Red Bull mit dem ersten Team-Titel seit 2013 das Ende der jahrelangen Mercedes-Dominanz, während im Mittelfeld das Williams-Team mit dem Sprung auf den sechsten Gesamtrang die größte Überraschung des Jahres lieferte.






