2026 – Fuji 300km

Tsuyoshi nahm das Rennen von der 14. Position aus in Angriff. Durch ein entschlossenes Agieren in den ersten Kurven machte er direkt Boden gut und schob sich auf den elften Platz nach vorne. Sato konterte das Manöver jedoch umgehend und drückte Tsuyoshi vorerst wieder auf den zwölften Rang zurück. In den folgenden Umläufen startete der Pilot eine furiose Aufholjagd und kämpfte sich kontinuierlich durch das Feld. Nacheinander überrumpelte er Sato, Baguette sowie Miyake und passierte im Anschluss auch Nojiri, Tsukakoshi und Izawa. Nach 20 von 66 Runden hatte sich Tsuyoshi auf den sechsten Platz vorgearbeitet und war damit bester Fahrer im Nissan. Die Konkurrenz von Toyota agierte an diesem Tag aber in einer eigenen Liga, weshalb sich Tsuyoshi ganz darauf konzentrierte, einen beruhigenden Vorsprung auf seine Verfolger herauszufahren.

Die Strategie und das Rennglück spielten dem Team beim ersten Service in die Karten. Da Kunimoto Probleme mit seinem Boliden hatte und viel Zeit verlor, kehrte Tsuyoshi auf dem fünften Rang auf die Strecke zurück. In der Folge distanzierte er den hinter ihm liegenden Sasaki immer weiter, während das Führungsquartett an der Spitze den Vorsprung kontinuierlich vergrößerte. Nach 46 Runden folgte der sportliche Dämpfer, als Tsuyoshi von den Spitzenreitern Yamashita und Sekiguchi überrundet wurde. Dieser Umstand kostete das Team einen wichtigen Zähler in der Wertung, bevor der finale Pflichtstopp anstand. Nach einem kurzen Tankstopp fand sich Tsuyoshi zwar kurzzeitig in der Führungsrunde wieder, doch die entfesselten Spitzenreiter überrundeten ihn bald ein weiteres Mal. Der sechstplatzierte Izawa wies im Finale einen Rückstand von über einer halben Minute auf und stellte keine Gefahr mehr dar, sodass Tsuyoshi den fünften Platz sicher ins Ziel brachte.

Den Sieg in der GT500 feierte Yamashita vor Sekiguchi und Fukuzumi. Hinter dem viertplatzierten Oyu folgten Tsuyoshi, Izawa, Sasaki, Baguette, Yamamoto und Nojiri auf den weiteren Punkterängen. In der GT300 sicherte sich Yoshida den prestigeträchtigen Erfolg vor Shiotsu, O’Sullivan und Tsutsumi.

In der Gesamtwertung der GT500 behauptet Tsuyoshi weiterhin die Spitzenposition an der Tabelle. Als erste Verfolger lauern Yamamoto, Sato, Fukuzumi und Oyu auf den weiteren Plätzen. In der Teamwertung liegt Red Bull an der Spitze, gefolgt von Stanley, ARTA und SARD. Bei den Herstellern führt Nissan mit einem hauchdünnen Vorsprung von nur einem Punkt vor Toyota und acht Zählern vor Honda. In der GT300 Klasse führt Yoshida das Gesamtklassement vor de Oliveira, Tomita, Yamauchi und O’Sullivan an. Die dortige Teamwertung sieht Saitama Green Brave vor Kondo und Gainer in Front, während bei den Herstellern Toyota vor der eigenen Marke, Subaru und Ferrari liegt.

Tsuyoshi Nakamoto