Im Qualifying lief es für Tsuyoshi diesmal nicht optimal, weshalb er das Rennen in Jeddah vom 13. Startplatz aus in Angriff nehmen musste. Beim Erlöschen der Ampel reagierte er jedoch blitzschnell und schob sich in der hektischen Startphase um eine Position auf den zwölften Rang nach vorne. Dort lief er allerdings prompt auf das Heck von Stroll auf und hing fortan fest, obwohl er sich nach hinten kontinuierlich von Magnussen und Ocon absetzen konnte und reichlich Luft hatte. Auf dem schnellen Stadtkurs positionierte Tsuyoshi seinen Williams zwar mehrfach mutig neben dem Aston Martin, doch aufgrund der speziellen Streckencharakteristik fand er keinen Weg vorbei, da Stroll beim Herausbeschleunigen jedes Mal erfolgreich kontern konnte.
So verstrichen die Runden im Getriebe des Kanadiers, ohne dass es im Klassement weiter vorwärtsging. Erst in der vorletzten Runde erlebte das Geduldsspiel eine Wendung, als Stroll endlich ein erfolgreiches Manöver gegen Gasly setzte, der zuvor das gesamte Trio rundenlang eingebremst hatte. Tsuyoshi schlüpfte im Windschatten direkt mit an dem AlphaTauri vorbei, doch da Stroll nun plötzlich freie Fahrt hatte, ergab sich in der verbleibenden Distanz keine Gelegenheit mehr für einen folgenschweren Angriff. Tsuyoshi überquerte die Ziellinie damit auf dem elften Platz und verpasste die Punkteränge hauchdünn.
Verstappen feierte den Sieg vor Leclerc, Hamilton, Norris, Alonso, Perez, Sainz, Piastri, Russell und Stroll.
In der Weltmeisterschaft führt Verstappen das Klassement vor Hamilton, Perez, Leclerc und Alonso an, während Tsuyoshi in der Gesamtwertung auf den elften Rang abgerutscht ist.





