1963 – Reims

In Frankreich konnte sich Thaddeus auf P5 qualifizieren und mit einem guten Start auf Rang 4 vor gehen. Doch vor ihm waren nun Clark, Graham Hill und Ireland, die alle auf den Geraden schneller waren. Thaddeus musste dadurch mit dem Windschatten arbeiten und schaffte es schließlich immerhin an Ireland vorbei. Doch Thaddeus konnte sich nicht so richtig lösen und musste abwarten, bis nach einem Drittel die Reifen der anderen langsam schlechter wurden.

Dadurch kam er von Ireland weg und zugleich an Clark und Hill ran. Beide sollte er schließlich über den Windschatten überholen, aber die beiden konnten ihn immer am Ende einer Runde ausbremsen. Thaddeus wollte dadurch schließlich später in die letzte Kurve bremsen und verbremste sich gegen Halbzeit. Er musste außen um die Begrenzung und verlor ein paar Sekunden. Der kleine Verlust hatte aber große Auswirkungen: Er war aus dem Windschatten raus.

Es dauerte nun etliche Runden, in denen Clark und Hill ständig ihre Positionen tauschten, bis genau dadurch Thaddeus wieder den Anschluss gefunden hatte. In der vorletzten Runde konnte er so an Hill vorbei gehen und diesen von Clark trennen. Clark schnappte er sich eine Runde später, wurde aber wieder in der letzten Kurve ausgebremst. Auf Start und Ziel war nun Thaddeus wieder auf P1 und in der letzten Runde wurde er nicht ausgebremst. Clark wartete jedoch nur und nutzte nun selber den Windschatten auf Start und Ziel und konnte so beim Sprint zur Zielflagge noch an Thaddeus vorbei gehen. Hill wurde dritter, gerade einmal eine halbe Sekunde hinter Clark.

P4 ging an Siffert vor Ireland und Taylor. In der Meisterschaft hat Jim Clark damit die Führung übernommen und ist nun 3 Punkte vor Scarfiotti, weitere 2 Punkte dahinter folgt Graham Hill, einen Punkt vor Thaddeus.

Thaddeus Nassek