2002 – Zandvoort

Rennen 1:
Obwohl die Gewichte nun wieder etwas ausgeglichener waren, schaffte es Thomas in der Quali nur auf P11. Doch mit einem guten Start arbeitete er sich in der ersten Runde bis auf P6 vor, wo er nun hinter Alzen hing. Es dauerte einige Runden, doch schließlich schaffte er es in der Bocht 9 an ihm vorbei zu gehen. Nun lag Alzen eine Sekunde vor Thomas und durch eine gute Pace wurde dieser Abstand immer kleiner.

In der letzten Runde war Thomas schließlich dran und machte mit Alzen genau das gleiche in Bocht 9, wie zuvor mit Fässler. Damit lag er auf P4, Alzen schaffte es nicht mehr zu kontern.

Sieger wurde Huisman vor heimischer Kulisse, gefolgt von Dumbreck, Mayländer, Thomas, Alzen, Scheider, Fässler, Tomczyk, Abt und Menu. Letzterer war damit zum ersten Mal in der Saison in den Punkten.

Rennen 2:
Der zweite Start war ähnlich dem ersten, doch diesmal war die Reihenfolge vertauscht. Fässler war fünfter vor Abt, Thomas und Alzen und so kämpfte Thomas gegen seinen Markenkollegen Abt um P6. Schließlich kam er in der Hugenholzbocht daneben und beide fuhren nebeneinander in Richtung der sehr schnellen Rob Slotemakerbocht. Dabei sollten sich beide schließlich berühren, mit viel Glück kam Thomas jedoch nur neben die Strecke und konnte sich auf P7 wieder fangen.

Anschließend war bei Thomas jedoch der Wurm drin. Er konnte nicht mehr mit Abt mithalten und musste zugleich zusehen, dass Alzen hinter ihm bleibt. Alzen übte zwar viel Druck aus, aber schaffte es schließlich nicht Thomas zu überholen.

Der Kontakt zwischen Abt und Thomas zog keine Strafe nach sich, da beide nicht zurück stecken wollten und somit beide die Situation provoziert haben.

Sieger wurde am Ende wieder Huisman, diesmal vor Mayländer, Dumbreck, Scheider, Fässler, Abt, Thomas, Alzen, Cecotto und Tomczyk.

In der Gesamtwertung führt Biela vor dem letzten Wochenende nun nur noch 2 Punkte vor Abt, dahinter sind Huisman, Alzen, Dumbreck und Thomas. Da noch 40 Punkte zu holen sind haben theoretisch sogar noch 12 Fahrer die Chance Meister zu werden. Damit wird die Entscheidung in jedem Fall im letzten der beiden Finalläufe fallen.

Bei den Teams sieht es ähnlich knapp aus, im Titelrennen sind noch Schnitzer, Abt, Persson, Matnhey, HWA und Mücke.

Bei den Marken ist Opel zwar schon lange raus, dafür hat Mercedes nun aber wieder aufgeholt und liegt nur noch 4 Punkte hinter Audi. Somit ist in allen drei Wertungen erst beim 20. Rennen mit Titelträgern zu rechnen.

Thomas Niemayr