2026 – Tourenwagenpreis von Oschersleben 1

Theodor nahm das Rennen diesmal nur vom 16. Startplatz aus in Angriff, bewies im dichten Getümmel der ersten Kurven jedoch ein gutes Auge und schob sich direkt bis auf den elften Rang nach vorne. Kurz darauf lief er auf seinen Teamkollegen Farfus auf, der im Sinne der Stallregie keine übermäßige Gegenwehr leistete. Theodor passierte Farfus ohne großen Zeitverlust, übernahm die zehnte Position und schnappte sich damit den vorläufig letzten Punkterang. Zu diesem Zeitpunkt klaffte eine Lücke von knapp 1,5 Sekunden auf den davor platzierten Borkovic, woraufhin Theodor die Verfolgung aufnahm.

In der Folgezeit entwickelte sich eine zähe Hatz, bei der Theodor trotz fehlerfreier Rundenzeiten immer nur in ganz kleinen Schritten näher an seinen Vordermann herankam. Beim Anbrechen der allerletzten Runde betrug der Rückstand immer noch 0,7 Sekunden, sodass ihm auf den verbleibenden Kilometern schlichtweg die Zeit ausging, um noch ein entscheidendes Manöver vorzubereiten. Theodor brachte die Position schließlich sicher über die Linie und beendete ein für seine Verhältnisse recht ereignisloses Rennen immerhin auf dem zehnten Platz.

Den Sieg in der Magdeburger Börde sicherte sich Molina vor Ekström und Scheider auf den Podestplätzen. Dahinter überquerte Paffett die Ziellinie als Vierter, während Lawson die fünfte Position belegte. Die restlichen Platzierungen innerhalb der besten zehn Fahrzeuge gingen in der Reihenfolge des Einlaufs an Kirkwood sowie Berton gefolgt von Björk sowie Borkovic und dem zehntplatzierten Theodor.

Theodor Nygard