Beim zweiten Rennen an diesem Wochenende schaffte es Theodor in der turbulenten Anfangsphase zunächst nur bis auf den neunten Rang nach vorne. Er verlor jedoch keine Zeit, legte sich Björk über mehrere Kurven hinweg präzise zurecht und passierte den Kontrahenten schließlich mit einem sauberen Manöver. Danach sah sich Theodor erneut mit Green konfrontiert, der wie schon am Vortag versuchte, den Verfolger strategisch auf die schlechtere Außenlinie zu locken. Theodor durchschaute das Spielchen diesmal, drehte den Spieß um und erhöhte den Druck im Rückspiegel so massiv, dass er Green in einen folgenschweren Verbremser trieb. Theodor schob sich auf den siebten Platz vor und blies zur Jagd auf Borkovic.
Wie am Vortag hing er etliche Umläufe hinter seinem hartnäckigen Markenkollegen fest, ehe er sich gegen Mitte der Distanz endlich vorbeikämpfen konnte. Im Anschluss versuchte Theodor sofort, auch an Kirkwood vorbeizugehen, fand jedoch im dichten Getümmel keine passende Lücke für eine Attacke. Das blockierte Tempo nutzte der geschlagene Borkovic, um sich im Windschatten wieder zu fangen. Wenige Runden vor dem Ende der Distanz ging Borkovic mit einem harten Manöver wieder an Theodor vorbei und passierte kurz darauf sogar noch Kirkwood. Theodor hatte in dieser entscheidenden Phase seine Reifen komplett aufgebraucht, konnte keinen Gegenangriff mehr starten und musste sich mit dem siebten Rang begnügen.
Den Sieg holte sich Spengler vor Scheider und Paffett auf dem Podest, während Fontana den vierten Platz belegte. Dahinter folgten Borkovic auf der fünften Position und Kirkwood auf dem sechsten Rang vor Theodor. Die restlichen Punkte für die besten zehn Fahrzeuge gingen an Björk sowie Michelisz gefolgt von Green auf dem zehnten Platz.
In der Meisterschaft schrumpft der Vorsprung von Theodor auf ein absolutes Minimum zusammen, da er nun nur noch mickrige zwei Punkte vor dem herannahenden Scheider liegt. Auf den weiteren Plätzen lauern Spengler sowie Michelisz gefolgt von Björk und Paffett. In der Teamwertung übernimmt Walkenhorst die Spitzenposition vor Irmscher und Phoenix. Bei den Herstellern behauptet Opel die Führung im Klassement vor BMW und Mercedes, während Ford und Audi die verbleibenden Positionen einnehmen.





