Mit nur geringem Strafgewicht belastet spielte Theo im Qualifying seine Klasse voll aus und stellte den Kleinwagen auf die Pole Position. Auch nach dem Erlöschen der Startampel behauptete er die Führung und verteidigte die Spitzenposition über die ersten Umläufe hinweg gegen den heranstürmenden Still. Der Verfolger wich Theo nicht von der Stoßstange und erhöhte den Druck kontinuierlich. Gegen Mitte der Renndistanz fand Still schließlich die entscheidende Lücke und presste sich nach einem packenden Rad-an-Rad-Duell über mehrere Kurven hinweg in Führung.
Theo steckte nicht auf und blies umgehend zur Gegenattacke. Er lauerte permanent auf eine Chance doch Still positionierte seinen Wagen äußerst geschickt und ließ die Tür überall dort offen wo ein Vorbeikommen ohnehin unmöglich war. Der Kampf um den Sieg wurde mit jedem Umlauf intensiver und es kam zu wiederholten Berührungen zwischen den beiden Kontrahenten. Im finalen Umlauf warf Theo schließlich in jeder einzelnen Kurve alles in die Waagschale bis Still in der drittletzten Biegung tatsächlich einen kleinen Fehler beging.
Theo nutzte den Schwung und setzte sich für die vorletzte Kurve auf der Außenbahn mutig neben den Führenden. Beim Versuch das Manöver durchzuziehen kam es zum unvermeidlichen Kontakt der beiden Fahrzeuge. Während Still die Spur halten konnte und dem Sieg entgegenschoss drehte sich Theo unglücklich ein. Der Zwischenfall kostete massig Zeit und etliche Positionen sodass am Ende nach einer ansonsten starken Leistung immerhin noch der achte Rang in den Punkterängen zu Buche stand.
Der Sieg ging an Still nach einem Urteil der Rennleitung die den späten Crash als normalen Rennunfall ohne Strafen bewertete. Den zweiten Platz sicherte sich Liwinski vor Rackl während Jochimsen und Blum die Top Fünf komplettierten. Die restlichen Positionen unter den besten zehn Fahrern gingen an Reiter und Wassertheurer gefolgt vom glücklosen Theo sowie Pex und Schächer auf dem zehnten Platz.
In der Meisterschaftstabelle behauptet Theo zwei Rennen vor dem Saisonende ein Polster von 25 Punkten vor dem neuen direkten Verfolger Wassertheurer und hat im Titelkampf weiterhin alle Trümpfe in der Hand. Auf den weiteren Plätzen lauern Blum sowie Jochimsen und Schächer. Bei den Teams liegt HWA weiterhin an der Spitze vor den Mannschaften von Abt und Engstler während Walkenhorst und Irmscher das Klassement abrunden.







