Auf dem Tempelhofer Feld stand das Rennwochenende im Zeichen des Versuchs die DRV-Serien zurück in die Bundeshauptstadt zu holen. Das Wetter präsentierte sich jedoch von seiner ungemütlichen Seite da nächtlicher Regen und morgendlicher Nieselregen die Piste im Griff hatten. Theo nahm das Geschehen vom siebten Startplatz aus auf und bewies im dichten Gischtnebel der ersten Kurven ein perfektes Auge um sich sofort auf den vierten Rang nach vorne zu arbeiten. Nach einigen Umläufen passierte er Winter im Sturm doch der Konkurrent schlug auf der nassen Fahrbahn umgehend zurück.
Im weiteren Verlauf zeigte sich dass die kompakten Fahrzeuge mit den Wassermassen auf dem glatten Beton des ehemaligen Flughafens extrem zu kämpfen hatten da der Niesel den Untergrund in Schmierseife verwandelte. Während das gesamte Feld permanent mit dem Grip rang kämpfte Theo unentwegt am Heck von Winter um eine Lücke. Dieser positionierte sein Fahrzeug jedoch fehlerfrei und blockte jede Attacke ab was Link als lachender Dritter ausnutzte um an beiden Kontrahenten vorbeizuziehen. Erst zwei Runden vor dem Ende der Distanz knackte Theo den Widerstand von Winter endgültig und schob sich wieder auf die vierte Position nach vorne.
Trotz einer Schlussoffensive direkt an der Stoßstange von Link fand Theo im Finale keine Möglichkeit mehr für ein sauberes Vorbeikommen. Er überquerte die Ziellinie nach einer fahrerischen Glanzleistung unter schwierigsten Bedingungen schließlich auf dem vierten Rang.
Den Sieg beim Hauptstadt-Comeback feierte Wassertheurer vor Pluschkell und Link während Theo als Vierter knapp vor Winter die Top Fünf komplettierte. Die restlichen Platzierungen innerhalb der besten zehn Piloten gingen an Still sowie Schächer und Liwinski gefolgt von Blum und Pex auf dem zehnten Platz.
In der Gesamtwertung machte Theo mit diesem Ergebnis den großen Sack vorzeitig zu und krönt sich bereits ein Rennen vor dem Saisonende zum neuen Meister der Serie. Den zweiten Rang behauptet Winter vor Blum sowie Still und Schächer. Bei den Teams ist dagegen noch keine Entscheidung gefallen denn hier spitzt sich die Lage vor dem Finale zu einem echten Dreikampf zwischen HWA sowie Abt und Engstler zu.







