2026 – Lausitzring

Trotz erheblichen Strafgewichts im Gepäck brannte Theo im Qualifying die absolute Bestzeit in den Asphalt und sicherte sich die Pole Position. Beim Erlöschen der Startampel verteidigte er die Spitzenposition souverän und kontrollierte das Feld in den ersten Umläufen. Der Druck von hinten wuchs jedoch von Runde zu Runde da Blum unaufhaltsam im Rückspiegel auftauchte. Der Hartnäckigkeit des Verfolgers musste Theo schließlich Tribut zollen als er sich in einen kleinen Fahrfehler treiben ließ wodurch sowohl Blum als auch Huber vorbeizogen.

Theo steckte nicht auf und saugte sich sofort an das Heck von Huber heran um sich den zweiten Platz zurückzuholen. Es entwickelte sich ein intensiver Schlagabtausch über mehrere Runden bei dem Huber jedoch jede Angreiftaktik geschickt konterte und die Tür konsequent schloss. Drei Umläufe vor dem Fallen der Zielflagge riskierte Theo schließlich zu viel und verlor am Ausgang der letzten Kurve fast die Kontrolle über das Heck. Der Beinahe-Dreher kostete wertvolle Zeit und warf ihn bis auf die fünfte Position hinter Still zurück.

In den verbleibenden Kilometern mobilisierte Theo noch einmal alle Reserven und lancierte mehrere Angriffe gegen seinen neuen Vordermann. Still verteidigte die Linie jedoch mit stumpfen Waffen und ließ keine Lücke mehr offen sodass für Theo am Ende der fünfte Rang zu Buche stand.

Den Sieg holte sich Blum vor Huber und Schächer während Still als Vierter knapp vor Theo die Top Fünf komplettierte. Die restlichen Positionen innerhalb der besten zehn Piloten gingen an Berndt sowie Pex und Knopp gefolgt von Pluschkell und Wassertheurer auf dem zehnten Platz.

In der Meisterschaftstabelle behauptet Theo weiterhin eine komfortable Spitzenposition und liegt deutlich in Front. Hinter dem Führenden bleibt Winter der erste Verfolger rangiert nun jedoch vor Wiskirchen sowie Jochimsen und Blum auf den weiteren Plätzen.

Theo Neuner