2026 – Hockenheimring

Beim Saisonfinale auf dem Hockenheimring brannte Theo im Qualifying die absolute Bestzeit in den Asphalt und sicherte sich die Pole Position. Direkt beim Erlöschen der Startampel geriet er jedoch unter massiven Druck von Wiskirchen und musste sich mit allen Mitteln verteidigen. Der Hartnäckigkeit des Verfolgers musste Theo schließlich nach zwei Umläufen Tribut zollen als sich Wiskirchen beim harten Anbremsen der Haarnadelkurve erfolgreich vorbeipresste. Theo steckte nicht auf und wich dem neuen Spitzenreiter nicht von der Stoßstange. Nachdem mehrere Angriffsversuche scheiterten stellte er die Attacken vorerst ein um im Synchronflug mit dem Führenden einen komfortablen Vorsprung auf das restliche Feld herauszufahren.

Erst in den letzten Runden des Rennens blies der frischgebackene Meister wieder zur großen Schlussoffensive. Theo erhöhte das Risiko spürbar und es kam im Zuge der intensiven Positionskämpfe zu wiederholten Berührungen der beiden Fahrzeuge. Wiskirchen behielt in diesem Nervenkrimi jedoch die Oberhand und blockte jeden Vorstoß geschickt ab. Beim finalen Einbiegen in das Motodrom warf Theo in der letzten Runde noch einmal alles in die Waagschale und saugte sich aus dem Windschatten heran. Das dramatische Fotofinish auf der Zielgeraden entschied Wiskirchen mit einem hauchdünnen Vorsprung von lediglich 0,031 Sekunden für sich während Theo den zweiten Rang belegte.

Den Sieg beim Saisonabschluss feierte somit Wiskirchen knapp vor Theo und Pex auf dem dritten Podestplatz. Als Vierter überquerte Schächer die Ziellinie gefolgt von Rackl auf der fünften Position. Die restlichen Plätze innerhalb der besten zehn Piloten gingen an Reiter sowie Huber und Tröger während Berndt und Blum die Punkteränge komplettierten.

In der endgültigen Gesamtwertung feiert Theo mit einem deutlichen Vorsprung von 42 Punkten den Gewinn der Meisterschaft. Den zweiten Rang im Klassement sichert sich Winter vor Blum sowie Schächer und Wiskirchen während Pex sowie Still und Wassertheurer die weiteren Positionen einnehmen.

Die hart umkämpfte Teamwertung ging schließlich an die Mannschaft von HWA die sich den Titel vor Abt und Engstler sicherte. Die weiteren Plätze belegen Walkenhorst sowie Irmscher und Mücke gefolgt von Phoenix sowie Maurer während Rosberg und Schubert das Endklassement abrunden.

Theo Neuner