Das Qualifying verlief aufgrund der massiven Strafgewichte enttäuschend und brachte Theo lediglich den zwölften Startplatz ein. Beim Erlöschen der Ampeln machte er diesen Nachteil jedoch sofort wett, erwischte einen glänzenden Start und schob sich noch in der ersten Runde bis auf den achten Rang nach vorne.
In den folgenden Umläufen hielt er den Druck aufrecht, zeigte eine fehlerfreie Leistung und kämpfte sich kontinuierlich durch das Feld, bis er schließlich die vierte Position übernahm. In den dramatischen Schlussrunden mobilisierte Theo noch einmal alle Reserven, ging nach einem harten Kampf erst an Reiter und kurz darauf auch an Jochimsen vorbei und eroberte den zweiten Platz. Wiskirchen hatte sich an der Spitze zwar schon einen kleinen Vorsprung herausgefahren, doch Theo war der sichtlich schnellere Mann auf der Strecke und robbte sich Meter für Meter heran.
Am Ende fehlten ihm bei der Zieldurchfahrt hauchdünne 0,4 Sekunden zum ganz großen Coup, doch der zweite Rang bedeutete angesichts der schwierigen Ausgangslage ein absolut versöhnliches Ergebnis. Den Sieg rettete Wiskirchen knapp ins Ziel, während Theo und Jochimsen das Podium komplettierten. Auf den weiteren Rängen folgten Reiter und Liwinski, während sich Link den sechsten Platz sicherte. Die verbleibenden Positionen in den Punkterängen gingen nach engen Zweikämpfen an Tröger, Eichele und Berndt, während Pex die Top 10 knapp abrundete.
In der Gesamtwertung bedeutete dieser Kraftakt einen wichtigen Schritt im Titelkampf, denn Theo konnte seine Führung an der Spitze weiter ausbauen. Seine schärfsten Verfolger im Klassement sind nun Winter und Wiskirchen, während Jochimsen, Link und Pluschkell auf den Plätzen dahinter lauern.






