Das hohe Strafgewicht machte sich im Zeittraining deutlich bemerkbar, sodass sich Theodor lediglich für den elften Startplatz qualifizieren konnte. Nach dem Erlöschen der Ampeln steckte er jedoch nicht auf und erkämpfte sich bereits in der ersten Runde den neunten Rang. Auf dieser Position geriet sein Vorwärtsdrang allerdings ins Stocken, während von hinten DiResta mächtig Druck aufbaute und vorbei wollte.
Theodor verteidigte sich geschickt und wehrte die Angriffe erfolgreich ab, wodurch sich wenig später Berton als neuer Verfolger an sein Heck heftete. Gegen die Pace von Berton hatte Theodor letztlich keine Chance und musste ihn schweren Herzens passieren lassen. Da DiResta weiterhin im Windschatten lauerte und Theodor über mehrere Runden unbarmherzig unter Druck setzte, fand dieser schließlich eine Lücke und schubste Theodor aus den Punkterängen.
Theodor versuchte mit aller Kraft dranzubleiben, konnte das Tempo der Vorderleute jedoch nicht mehr mitgehen. In der Schlussphase ging zu allem Überfluss auch noch Markenkollege Borkovic vorbei, was Theodor auf den zwölften Platz zurückwarf. Hier verteidigte er sich zwar mit Händen und Füßen gegen die heranstürmenden Jordan und Björk, doch außerhalb der Punkte war dieser harte Kampf am Ende wertlos, und es blieb beim zwölften Rang im Ziel.
Den Sieg holte sich Estre nach einer souveränen Vorstellung vor Green und Paffett. Dahinter folgten Scheider und Molina auf den Plätzen vier und fünf, während Tomczyk als Sechster die Ziellinie überquerte. Die verbleibenden Positionen unter den besten Zehn machten Fontana, Michelisz und Berton unter sich aus, ehe DiResta das Rennergebnis als Zehnter komplettierte.





