2026 – GT Rennen vom Sachsenring

Das Qualifying brachte Thomas lediglich den zwölften Startplatz ein, doch mit einer starken ersten Runde machte er direkt Boden gut und schob sich bis auf den neunten Rang nach vorne. Dort lief er auf Marschall auf und setzte sofort zum Überholmanöver an. Marschall verteidigte seine Position jedoch geschickt, wodurch Thomas im Zweikampf wertvolle Zeit verlor und vorerst abreißes lassen musste.

Es dauerte einige Runden, bis Thomas die Lücke wieder schließen und einen erneuten Versuch starten konnte. Dieses Mal setzte er sich erfolgreich durch und übernahm zugleich die siebte Position, da Aron seinen Ferrari mit einem technischen Problem vorzeitig abstellen musste. Im Anschluss fand sich Thomas hinter seinem Teamkollegen Engelhart wieder, wobei beide Piloten über weite Strecken ein nahezu identisches Tempo fuhren. Erst in der Schlussphase ließen Engelharts Reifen spürbar nach, wodurch seine Rundenzeiten einbrachen.

Thomas nutzte die Gelegenheit, fuhr den Rückstand von 1,5 Sekunden kontrolliert zu und zog drei Runden vor dem Ende vorbei. Da sich zeitgleich auch Klingmann an Marschall vorbeiarbeitete, lagen in der Endphase drei BMW direkt hintereinander. Thomas brachte die Position sicher ins Ziel und beendete den Lauf auf dem sechsten Platz.

Den Sieg sicherte sich Frey vor Kirchhofer und Götz, während Haase und Renauer die Plätze vier und fünf belegten. Hinter Thomas auf Rang sechs überquerte Engelhart die Ziellinie, gefolgt von Klingmann und Ellis, während Marschall die Top 10 komplettierte. Für Ferrari bedeutete dieser Erfolg den allerersten Triumph in der SRS.

In der Gesamtwertung behauptet Thomas weiterhin eine deutliche Führung an der Spitze der Tabelle. Auf den Verfolgerplätzen hinter ihm rangieren Haase, Schiller, Vervisch und Kirchhöfer. Die Teamwertung wird von Schubert vor HRT, Mücke und Abt angeführt. Bei den Herstellern liegt BMW in Führung, gefolgt von Audi, Ford, Mercedes, KTM, Ferrari, Maserati und Porsche.

Thomas Niemayr