2026 – GT Rennen von Zolder

Schon vor dem Start sah es schwierig aus. Das Auto von Thomas war wegen des hohen Strafgewichts sehr schwer, trotzdem erkämpfte er sich im Qualifying einen starken siebten Platz. Diese Position hielt er auch beim Start konsequent, bevor er in der ersten Runde angriff. Er zog am Audi von Haase vorbei und schob sich auf den sechsten Rang vor. Direkt vor ihm lag nun Ellis in einem weiteren Audi. Hier begann der schwierigste Teil des Rennens.

Thomas hing im Zweikampf mit Ellis fest, er startete einen Versuch nach dem anderen, kam aber einfach nicht vorbei. Erst nach einem Drittel der Renndistanz klappte es endlich und Thomas übernahm Platz 5. Zu diesem Zeitpunkt hatte er schon fünf Sekunden Rückstand auf Dienst im Maserati. Thomas hatte sich seine Reifen aber besser eingeteilt und gab alles. Der Abstand nach vorne schrumpfte damit immer weiter.

Am Ende gingen ihm jedoch einfach die Runden aus. Er kam bis auf zwei Sekunden an Dienst heran, konnte ihn aber nicht mehr schnappen. Thomas fuhr als Fünfter über die Ziellinie und hatte fünf Sekunden Vorsprung auf Ellis. Den Sieg holte sich Tramnitz vor Götz, Marschall, Dienst, Thomas, Ellis, Haase, Vervisch, Hesse und Köhler.

In der Meisterschaft droht Thomas damit nun davon zu ziehen und liegt weit vor Haase und Schiller, dahinter folgen Vervisch, Köhler und Tramnitz. Bei den Teams führt Schubert vor HRT und Abt, während bei den Marken BMW vor Ford, Audi und Mercedes liegt.

Thomas Niemayr