Das Qualifying verlief für Theodor mit Startplatz 13 zunächst enttäuschend. Doch direkt nach dem Start bewies er Kampfgeist und schob sich in den ersten zwei Kurven mutig bis auf den zehnten Rang vor. In dieser frühen Phase des Rennens fand er sich in einem Sandwich zwischen seinem Markenkollegen Scheider im Opel und Paffett im Mercedes wieder. Während er Paffett im Rückspiegel schnell abschütteln konnte, erwies sich Scheider als deutlich härtere Nuss.
Lange Zeit biss sich Theodor am Heck des anderen Opels die Zähne aus. Erst nach dem ersten Drittel des Rennens war er nah genug dran, um vorsichtig anzuklopfen, doch eine echte Lücke fand er zunächst nicht. Zur Mitte des Rennens änderte sich die Dynamik, als Fontana von hinten bedrohlich aufschloss und den Druck massiv erhöhte. Theodor blieb jedoch cool, konzentrierte sich auf seine Linie und konnte sich so wieder entscheidend an Scheider heransaugen.
Drei Runden vor dem Ende wagte Theodor in der Bolderbergbocht endlich den Angriff und setzte sich neben seinen Kontrahenten. Scheider konterte jedoch sofort und holte sich die Position in der darauffolgenden Schikane zurück. Theodor ließ nicht locker und startete eine Runde später in der Schikane auf der Gegengeraden den nächsten Versuch. Obwohl Scheider verbissen dagegenhielt, hatte Theodor beim Herausbeschleunigen die Nase vorn und zog endgültig vorbei.
In der Schlussphase klebte er zwar direkt am Heck von Di Resta, für ein weiteres Manöver reichte die Zeit aber nicht mehr. Theodor überquerte die Ziellinie schließlich auf einem starken neunten Platz. Den Sieg sicherte sich Kirkwood vor Farfus und Borkovic. Die weiteren Plätze belegten Molina, Tomczyk, Berton, Jordan, Di Resta, Theodor und schließlich Scheider auf Rang zehn.







