Mit erheblichem Strafgewicht belastet musste Thomas das Rennen auf dem Lausitzring von weit hinten in Angriff nehmen. Trotz der schwierigen Ausgangslage machte er im dichten Getümmel der ersten Runde sofort Boden gut und schob sich auf den 16. Rang nach vorne. Nach zwei weiteren erfolgreichen Manövern lag er auf der 14. Position sah sich dort jedoch mit Frey im Ferrari konfrontiert. Es entwickelte sich eine zähe Geduldsprobe über mehrere Umläufe hinweg bis Thomas den lästigen Verfolger endlich abschütteln und die Lücke zu Goethe schließen konnte.
Thomas hielt den Druck aufrecht und passierte auch diesen Kontrahenten umgehend im Sturm. Als nächstes Objekt der Begierde visierte er Van Uitert in einem weiteren Ferrari an. Nach einer erfolgreichen Attacke schob er sich auf den elften Platz vor und hatte damit die Punkteränge direkt vor Augen. Die Aufholjagd geriet anschließend hinter dem Mercedes von Kirchhöfer ins Stocken da Thomas große Mühe hatte den notwendigen Boden gutzumachen. Trotz einer verbleibenden halben Renndistanz dauerte es bis zur absoluten Schlussphase ehe er wieder formatfüllend im Rückspiegel des Vordermannes auftauchte.
In der allerletzten Runde mobilisierte Thomas noch einmal alle Reserven und blies zum entscheidenden Angriff. Kirchhöfer verteidigte die zehnte Position jedoch mit fehlerfreien Manövern über den gesamten restlichen Streckenverlauf. Thomas fand keine Lücke mehr für ein sauberes Vorbeikommen und verpasste den Sprung unter die besten zehn Fahrer hauchdünn wodurch er an diesem Wochenende leer ausging.
Den Sieg holte sich Ellis vor Engelhart und Kaffer auf dem Podest während Köhler sowie Klingmann die Plätze vier und fünf belegten. Dahinter folgten Renauer sowie Aron und Tramnitz auf den Rängen sechs bis acht ehe Haase als Neunter und Kirchhöfer auf der zehnten Position das Ergebnis komplettierten.
In der Meisterschaftstabelle behauptet Thomas trotz der Nullrunde die Spitzenposition vor den hartnäckigen Verfolgern Haase sowie Engelhart und Schiller während Köhler die Top Fünf abrundet. Bei den Teams liegt Schubert in Front vor den Mannschaften von Abt sowie HRT und Irmscher. Die Markenwertung wird von BMW angeführt während Audi sowie KTM und Ford gefolgt von Mercedes die Verfolgerrollen einnehmen.







