2026 – Lausitzring

Beim Rennen auf dem Lausitzring nahm Thilo das Geschehen vom 16. Startplatz aus auf. Mit extrem hohem Risiko und vollem Einsatz preschte er durch das dichte Getümmel der ersten Runde und machte sofort vier Plätze gut. Vom zwölften Rang aus hielt er den Druck auf seine Vordermänner aufrecht und passierte wenig später sowohl Pex als auch Trefilov. Die nächste Hürde in Gestalt von Kajak erwies sich jedoch als unüberwindbar da dieser jeden Angriff clever konterte und die Tür konsequent schloss.

Nach einigen Umläufen kam es direkt vor dem kämpfenden Duo zu einer dramatischen Szene als sich Stender unkontrolliert von der Strecke drehte. Thilo musste in Sekundenbruchteilen ausweichen und berührte dabei unglücklich den Seitenkasten von Kajak. Während der Konkurrent seine Fahrt unbeschadet fortsetzen konnte drehte sich Thilo halb ein und verlor durch den Zwischenfall vier Positionen. Es kostete viel Zeit und harte Arbeit um sich in den folgenden Runden wieder an den Gegnern vorbeizukämpfen und den neunten Platz vor Trefilov zurückzuerobern.

Durch das Malheur war die Lücke zu Stifter auf dem achten Rang jedoch auf vier Sekunden angewachsen. Thilo mobilisierte in der Schlussphase noch einmal alle Reserven und verkürzte den Abstand bis zum Fallen der Zielflagge auf zwei Sekunden. Bei der extrem hohen Leistungsdichte in dieser Nachwuchsklasse war eine weitere Verbesserung unter diesen Umständen jedoch nicht mehr zu realisieren.

Der Sieg ging an Ertl vor Harmsen und Hirsiger während Langer sowie Hartvig die Plätze vier und fünf belegten. Dahinter folgten Bönighausen sowie Kajak und Stifter auf den Rängen sechs bis acht ehe Thilo als Neunter und Hartog auf der zehnten Position das Ergebnis komplettierten.

In der Gesamtwertung übernimmt de Kleijn die Spitze und liegt nun dreizehn Punkte vor den hartnäckigen Verfolgern Hirsiger und Harmsen. Die weiteren Plätze im vorderen Feld belegen Kajak sowie Hartvig und Schaap während Thilo auf den elften Rang abrutscht. Bei den Teams behauptet HWA die Führung vor Maurer und Walkenhorst während Engstler und Mücke das Klassement abrunden.

Thilo Nass