Unter hervorbrechender Sonne nahm Thilo das Rennen vom zwölften Startplatz aus in Angriff und passierte noch beim Beschleunigen Pex. Ein direkter Versuch noch in der ersten Runde auch an Langer vorbeizugehen scheiterte zu Beginn des zweiten Umlaufs an der harten Gegenwehr des Konkurrenten. Langer nutzte den Schwung um kurz darauf auch noch an Stifter vorbeizuziehen wodurch Thilo nun hinter Stifter feststeckte. Es entwickelte sich eine zähe Geduldsprobe über etliche Runden hinweg bei der der Meisterschaftsführer scheinbar keine Lücke für ein erfolgreiches Manöver fand.
Erst nach zwei Dritteln der Distanz gelang Thilo ein überraschender Vorstoß mit dem er Stifter überrumpelte und ihm keine Gelegenheit zum Kontern gab. Einmal vorbei setzte er sich sofort ab und blies zur Jagd auf den enteilten Langer. Innerhalb weniger Umläufe knabberte Thilo den Rückstand von zwei Sekunden komplett ab und saugte sich in den Windschatten. In der finalen Runde wagte er in der Haarnadelkurve ein spätes Bremsmanöver. Die Distanz war jedoch zu groß für eine ernsthafte Gefahr wodurch er sich mit dem zehnten Platz begnügen musste.
Der Sieg auf dem Tempelhofer Feld ging an Ertl vor Specken und Hirsiger während Hartog sowie Albanese die Plätze vier und fünf belegten. Die weiteren Positionen innerhalb der besten zehn Fahrer sicherten sich Kajak sowie Hartvig und Donchev gefolgt von Langer und Thilo.
In der Gesamtwertung verteidigt Thilo die Spitzenposition mit einem hauchdünnen Vorsprung von drei Punkten vor Hirsiger. Auf den weiteren Verfolgerplätzen lauern de Kleijn sowie Harmsen gefolgt von Ertl und Trefilov. Die Teamwertung führt weiterhin Maurer vor den Mannschaften von Mücke und HWA an während Walkenhorst die vierte Position belegt.






