Vom 16. Startplatz aus gestartet bewies Thomas im dichten Gedränge der ersten engen Schikane ein hervorragendes Auge und schob sich direkt bis auf den elften Rang nach vorne. Nur wenig später passierte er Haase im Sturm und blies zur Jagd auf den vor ihm liegenden Engelhart. Es entwickelte sich ein zähes Duell bei dem Thomas viel Geduld aufbringen musste ehe der Widerstand endlich gebrochen war. Durch einen vorzeitigen Ausfall von Tramnitz gewann er eine weitere Position und schloss direkt auf das Duo bestehend aus Götz und Kaffer auf. Thomas erhöhte den Druck woraufhin sich die beiden Kontrahenten wenig später im Eifer des Gefechts gegenseitig von der Strecke kegelten.
Die furiose Aufholjagd war damit jedoch noch nicht am Ende. Thomas saugte sich an das Heck von Frey heran und nutzte einen kleinen Fahrfehler von Rahel Frey eiskalt aus um vorbeizuziehen. Auf dem fünften Platz angekommen war die Lücke zum viertplatzierten Kirchhöfer zu groß für einen Angriff aus eigener Kraft. Gleichzeitig verschaffte sich Thomas durch schnelle Rundenzeiten Luft nach hinten und setzte sich sicher von Frey ab wodurch er einsam in einer komfortablen Lücke fuhr.
In der absoluten Schlussphase wendete sich das Blatt durch ein spätes Drama noch einmal zu Gunsten von Thomas. Kirchhöfer und Dontje gerieten sich im Kampf um die Spitzenplätze folgenschwer in die Quere. Durch diese späte Kollision wurden Thomas zwei weitere Positionen geschenkt wodurch er das Rennen nach einer fehlerfreien Leistung auf dem dritten Podestplatz beendete.
Den Sieg feierte Vervisch vor Marschall während Thomas das Podest komplettierte. Dahinter folgte Frey auf dem vierten Platz vor Engelhart auf der fünften Position. Die restlichen Plätze unter den besten zehn Piloten belegten Ellis sowie Renauer und Götz gefolgt von Schiller und Haase auf dem zehnten Rang.
In der Gesamtwertung behauptet Thomas die Spitzenposition vor Vervisch und Engelhart während Haase und Frey die direkten Verfolgerplätze einnehmen. Bei den Teams krönte sich Schubert vorzeitig zum neuen Meister während die Mannschaften von Abt und HRT um die Vize-Meisterschaft kämpfen. Auch in der Markenwertung fiel die vorzeitige Titelentscheidung zu Gunsten von BMW während Audi sowie Ford und Mercedes gefolgt von KTM das geschlagene Feld anführen.







