2026 – GT Rennen von Baden-Würtemberg

Vom 13. Startplatz aus nahm Thomas das entscheidende Finalrennen in Angriff und schob sich mit einem perfekten Sprint beim Erlöschen der Startampel sofort auf den zehnten Rang nach vorne. Noch in der ersten Runde saugte er sich an das Heck von Ellis heran und passierte den Konkurrenten nach wenigen Kurven. Die nächste Aufgabe in Gestalt von Hesse erwies sich jedoch als ungleich härter und verlangte dem Meisterschaftsanwärter alles ab. Es dauerte etliche Umläufe voller intensiver Rad-an-Rad-Duelle ehe Thomas eine kleine Schwachstelle fand und sich vorbeiarbeiten konnte.

Einmal in Führung liegend setzte sich Thomas minimal von seinem Verfolger ab und hielt Hesse erfolgreich auf Distanz. Nach zwei Dritteln der Distanz stellte er den Anschluss zu Vervisch her und erhöhte den Druck im Rückspiegel spürbar. Die Taktik ging auf denn Vervisch ließ sich im entscheidenden Moment in einen Fahrfehler treiben was Thomas eiskalt für ein sauberes Überholmanöver im Motodrom nutzte.

Da im Verlauf der turbulenten Schlussphase mehrere Fahrzeuge vor ihm vorzeitig die Segel streichen mussten fand sich Thomas plötzlich auf dem dritten Podestplatz wieder. Er kontrollierte das Tempo und hielt Vervisch in Schach bis dieser schließlich gänzlich von der Strecke abkam. Da der Abstand nach ganz vorne nicht mehr aufzuholen war feierte Thomas mit dem dritten Rang einen absolut sicheren und verdienten Saisonausklang.

Der Sieg im letzten Saisonlauf ging an Marschall vor Dontje während Thomas als Dritter das Podium komplettierte. Dahinter folgten Hesse auf der vierten Position und Aron auf dem fünften Platz. Die restlichen Plätze in den Top Zehn belegten Klingmann sowie Köhler und Schiller gefolgt von Haase und Bachler.

Mit einem komfortablen Vorsprung von 60 Punkten krönt sich Thomas damit hochverdient zum neuen Meister der Serie während Marschall den zweiten Gesamtrang vor Vervisch behauptet. Die weiteren Plätze in der Abschlusstabelle gehen an Haase sowie Engelhart gefolgt von Hesse sowie Dontje und Frey.

Im Endklassement der Teamwertung triumphiert die Mannschaft von Schubert vor HRT und Abt während Mücke sowie Irmscher gefolgt von Phoenix sowie Winward und Manthey die restlichen Positionen einnehmen.

In der Markenwertung holte BMW den Titel vor Audi, Ford, Mercedes, Ferrari, KTM, Maserati und Porsche.

Thomas Niemayr