1959 – Monaco

Da die Fahrzeuge in AMS2 langsam von der Realität abdriften, werde ich erstmal auf die Karriere von Thaddeus Nassek umschwenken und damit die größe Lücke ab 1959 bis über die gesamten 60er füllen. Los geht es dabei mit dem Rennen in Monte Carlo, das damals noch deutlich länger war.

Porsche versuchte sich ab 1959 in der Formel 1, bei mir wird die Marke aber nicht nur ausgewählte Rennen, sondern die ganze Saison fahren. Thaddeus hatte hier einen Platz gefunden und wird neben Blanchard und von Trips ins Steuer greifen. Und wie immer werden nur die Grand Prix gefahren und nicht das Indy 500.

Beim Saisonauftakt kam Thaddeus in der Qualifikation nur auf P18, obwohl der Porsche deutlich mehr zu leisten im Stande war. Dem Wagen fehlte zwar Leistung und Topspeed, war dafür aber wendig und so konnte von Trips von P2 zwischen Brabham und McLaren starten. Thaddeus hatte dafür einen guten Start und kam auch schnell durch das Feld, bis er auf P8 angekommen war. Hier wurde er jedoch in der Old Station Hairpin von Gendebien am Hinterrad berührt und gedreht.

Thaddeus musste von P12 das Rennen wieder aufnehmen, konnte sich aber wieder gut vor arbeiten. Dazu kamen noch Ausfälle, so dass er schon bald auf P7 hinter Teamkollege Blanchard war. Diesen überholte er, schnappte sich noch Burgess und sah in der Ferne wieder Gendebien. Doch auch er war weiter auf dem Vormarsch und ging an von Trips vorbei, Thaddeus folgte ein paar Runden später. Es dauerte nun bis ins letzte Rennviertel, bis Thaddeus an Gendebien dran war. Er brauchte aber noch etliche weitere Runden, um vorbei gehen zu können. Der Ferrari war auf den Geraden so stark, dass Thaddeus den Vorteil des Porsche kaum nutzen konnte.

Vier Runden vor Schluss sollte es jedoch gelingen, während nur wenig später Bruce McLaren in Führung liegend mit einem Getriebeschaden ausfiel. Damit war Thaddeus zweiter und sollte diese Überraschung auch ins Ziel bringen. Trintignant siegte 10 Sekunden vor ihm, dritter wurde Behra vor Gendebien und Ireland. Von Trips und Blanchard kamen ohne Punkte auf P6 und 7 ins Ziel.

Thaddeus Nassek