2003 – Suzuka

Beim Saisonfinale sollte Thorsten von P8 starten, während Ralf Schumacher sich auf dem vierten Platz qualifizierte. Am Start konnte Thorsten nichts gewinnen, erst in der Hairpin schaffte er es an Coulthard vorbei. Doch dieser konterte eine Runde später an gleicher Stelle und Thorsten konnte nicht mit ihm mithalten. Der Jaguar ging diesmal nicht besonders gut und so musste sich Thorsten gegen Fisichella verteidigen. Die beiden tauschten mehrfach die Positionen, was ihnen nicht nur Reifen, sondern auch Zeit kosten sollte. Somit konnten Trulli und Button aufschließen und versuchten ebenso vor zu kommen. Erst kurz vor den Pitstops war Thorsten wieder etwas klarer vor Fisichella und ging somit früh an die Box, um einen Undercut zu vermeiden.

Bereinigt schaffte es Thorsten damit 3 Sekunden vor Trulli, der nun als neunter ihn verfolgte. Der Abstand sollte zwar noch einmal auf eine Sekunden schmelzen, doch Thorsten konnte am Ende P8 ins Ziel bringen. Michael Schumacher siegte unterdessen vor Barrichello, Montoya, Räikkönen, Ralf Schumacher, Alonso, Coulthard und Thorsten.

Michael Schumacher holte sich damit um 12 Punkte seinen 8. WM-Titel. Zugleich führt er mit 54 Siegen, 20 Hattricks, 115 Podiums, 157-mal in den Punkten und 52 Poles fast alle Statistiken an, während er mit 203 sogar eines weniger hat als Prost. Einzig zu Thorsten Neumanns Bestmarke bei den schnellsten Rennrunden fehlen ihm noch 12.

Barrichello wurde durch den zweiten Platz in Suzuka auch noch um einen Punkt zweiter der Meisterschaft, dahinter folgt Montoya. Ralf Schumacher hat es ebenso im letzten Rennen noch an Thorsten vorbei geschafft und wurde fünfter, hinter Thorsten folgen Coulthard, Alonso, Trulli, Webber, Button und Frentzen. Insgesamt konnten 16 von 20 Fahrern Punkte sammeln.

Die Konstrukteurswertung ging um 80 Punkte an Ferrari, zweiter wurde McLaren vor Williams, Jaguar, Renault, BAR, Toyota, Sauber und Jordan. Nur Minardi holte keine Punkte.

Thorsten hat am Ende immerhin noch einmal mit einem Punkt sein letztes Rennen für Jaguar abgeschlossen, nun erhofft er sich im nächsten Jahr mit Williams wieder um den Titel fahren zu können.

Thorsten Nowak