Nach 2 „Doppelsiegen“ von Williams in Mexiko und Frankreich (einmal Mansell als Sieger, einmal Thomas) ging es auf den umgebauten neuen Kurs von Silverstone. Während sich Berger die Pole vor Thomas, Mansell und Prost holte, sollte Senna nur von P18 starten. Berger hatte dagegen einen furchtbaren Start, Thomas ging auf P1 und Prost auf P2. Anschließend konnte sich Thomas leicht von Prost absetzen, doch gerade in dem neuen und langsamen letzten Teil der Strecke kam Thomas nicht klar. Prost konnte hier immer wieder das aufholen, was er auf der restlichen Runde verlor.
Thomas konnte ihn jedoch hinter sich lassen und so als einer der ersten zu seinem Pitstop gehen. Er kam auf P9 wieder auf die Strecke, wo er sich allerdings nur an Bailey im Lotus vorbei schieben musste. Alle anderen gingen anschließend nach und nach rein, bis Thomas wieder auf P1 und stolze 7 Sekunden vor Prost war. An diesem Abstand sollte sich bis zum Zieleinlauf nichts entscheidendes mehr ändern, es war jedoch Berger der den zweiten Platz vor Prost holte. De Cesaris wurde vierter vor Davies und Brundle. Mansell konnte am Ende nur 15. werden, während es Senna immerhin auf P12 schaffte.
In der Meisterschaft führt Thomas damit nun 12 Punkte vor Mansell, weitere 6 Punkte dahinter ist Davies vor Senna. Bei den Konstrukteuren führt Williams bereits mit 44 Punkten vor Benetton, McLaren ist durch die schlechten Leistungen von Berger nur dritter.







