In Australien hatte Thomas wieder einige Probleme und kam im Qualifying nur auf P8. Auch wenn er Adelaide mag, so wird die Strecke wohl nie gut zu ihm sein. Am Start schaffte er es immerhin bis auf P6 hinter Berger, doch er konnte nur kurz dessen Pace gehen. Thomas suchte verzweifelt nach Grip, so dass von hinten erst Warwick und dann auch Senna vorbei kamen. Er konnte zwar noch einmal davon profitieren, dass sich Martini drehte, doch mehr als P7 war aus eigener Kraft nicht möglich.
Nach dem Pitstop zur Halbzeit verlor er sogar nur den Platz gegen Martini, doch auch dieser musste sich noch frische Reifen holen. Warwick war ein paar Runden später an der Box und kam direkt vor Thomas wieder auf die Strecke. Auf einem normalen Kurs hätte Thomas ihn wohl angreifen können, so blieb er in einem Fenster von 1-2 Sekunden hinter ihm und schaffte es nicht näher zu kommen. Capelli holte sich dagegen im Leyton House den Sieg vor Prost, Nannini, Berger, Senna und Warwick.
In der Meisterschaft hat Senna mit 15 Punkten Vorsprung den ersten Platz geholt, Thomas wurde zweiter. Nur 2 Punkte dahinter war Berger, weitere 3 Punkte dahinter folgte Patrese. Prost fehlte ein weiterer Punkt, er wurde fünfter. Dahinter liegen Nannini, Capelli, Alesi, Piquet und Martini.
Die Konstrukteurswertung ging um 18 Punkte an McLaren, Williams wurde zweiter vor Ferrari, Benetton, Leyton House, Tyrrell und Minardi.
Thomas ist mit der Saison und dem zweiten Platz sehr zufrieden. Der Williams FW13B war mit Abstand der beste Wagen, den er bis jetzt fahren durfte und hat zudem sehr viel Spaß bereitet. In der zweiten Saisonhälfte war man leider einfach zu unkonstant und hat hier die Meisterschaft verloren. Doch nächstes Jahr gibt es eine neue Chance und zudem mit Mansell einen sehr erfahrenen und schnellen Teamkollegen. Thomas muss sich dennoch daran gewöhnen, dass Mansell offiziell die Nummer 1 im Team ist.







