Diesmal schaffte es Thomas in der Quali wieder auf P4, vor ihm waren aber in Spanien Senna, Nannini und Berger. Beide McLaren hatten diesmal wieder einen schlechten Start, Nannini ging in Führung, Thomas direkt dahinter. Er versuchte noch in den ersten Runden an Nannini vorbei zu kommen, doch ruinierte sich in der Dirty Air seine Reifen. Hinter ihm konnte sogar Davis aufholen und an Thomas vorbei gehen, wenig später ging Senna sogar auf der Außenbahn vorbei. Thomas war damit zu einem viel zu frühen Pitstop gezwungen.
Auf P12 auf der Strecke hatte er nun 2 Optionen: Am Limit fahren und auf 2 Stopps gehen oder die Reifen bis zum Ende einteilen. Er entschied sich für letzteres und konnte trotzdem vor den Pitstops der anderen bis auf P6 vor fahren. Nachdem alle frische Reifen hatten, war er sogar dicht vor Senna, doch hatte keine Chance sich zu verteidigen. Es folgten Patrese und Berger, die einfach um Längen schneller waren. Erst gegen Ende schlossen Alesi und Capelli zu Thomas auf, als beide ebenso schon abgenutzte Reifen hatten. Thomas war zwar schlechter dran und in den Kurven langsamer, konnte sich aber über die kurzen Geraden und die bessere Power des Renault Motors retten. Senna siegte schließlich vor Patrese, Berger, Thomas, Capelli und Alesi.
In der Gesamtwertung hat Senna seinen Vorsprung auf Berger wieder auf 15 Punkte ausgebaut, da Thomas bereits 19 Punkte hinter Senna ist, hat er keine Chance mehr auf den Titel. Patrese ist neuer vierter, dicht gefolgt von Prost. Senna muss nun nur 2 mal sechster oder einmal fünfter werden, um sich den Titel zu holen. Berger muss hingegen beide Rennen gewinnen.
Bei den Konstrukteuren ist McLaren 25 Punkte vor Williams und kann damit ebenso im Heimatland ihres Motorenherstellers Honda den dritten Titel in Folge holen.










