Im Qualifying erwischte Thomas diesmal eine sehr gute Runde und schaffte es sich auf P2 hinter Berger zu stellen. Letzterer hatte jedoch keinen guten Start, während Thomas ordentlich vom Fleck kam. Den besten Start hatte jedoch Davis, der von P4 vor auf P2 geschossen kam. Wäre eine Lücke da gewesen, hätte er sogar noch Thomas angreifen können. Doch die Rennpace des March war nicht die beste und so konnte sich Thomas innerhalb kürzester Zeit von ihm absetzen und seine eigene Pace gehen.
Thomas hatte diesmal sogar den Luxus, dass er den Pitstop raus zögern konnte. Leider verrechnete man sich bei Williams leicht und so kam er direkt hinter Davis und Berger wieder auf die Strecke. Der Gripvorteil war jedoch so immens, dass es ein leichtes war, beide zu überholen. Der Traktionsvorteil war einfach zu groß. Am Ende schaffte es Thomas mit einer sauberen Leistung 30 Sekunden vor Davis durch das Ziel zu fahren, Berger wurde dritter vor Martini, Nakajima und Donnelly.
In der Meisterschaft hat Thomas damit seinen Vorsprung auf 11 Punkte vor Berger ausgebaut, Patrese ist dritter vor Nakajima und Senna. Bei den Konstrukteuren führt Williams 16 Punkte vor McLaren, während Davis nun endlich seit Ungarn 1988 mal wieder in den Punkten war.







