Sowohl McLaren, als auch Renault sind zum zweiten Rennen mit neuen Teilen angereist. Beide Teams haben sowohl die Performance, als auch das Fahrverhalten verbessert. Arrows und RAM haben dagegen mit kleinen Upgrades versucht den Reifenverschleiß zu verbessern.
In der Quali lief es durch die Erfahrungen vom Test bei Thomas recht gut. Er ist zwar zwei Zehntel langsamer geworden, aber konnte Startplatz 13 heraus fahren.
Zum Renntag öffneten sich dann die Schleusen und das Rennen sollte im Regen stattfinden. Bereits beim Start erwies sich die geringere Leistung des Alfa dabei als hilfreich, Thomas kam sehr gut los und war bereits am Ende der ersten Runde siebter. Das Feld haderte währenddessen mit dem geringen Grip, so dass sich Thomas weiter vor arbeiten und die Traktion des Alfas nutzen konnte. Ebenso war das Untersteuern plötzlich kein Problem mehr.
Nach einem Renndrittel war er bereits auf Podiumskurs, zur Rennhälfte konnte er die Führung übernehmen. Im ersten Sektor wurde der Regen jedoch weniger, so dass sich hier eine Linie ohne stehendes Wasser bildete. Es kam das alte Problem des Untersteuerns zurück, wodurch die Regenreifen überhitzten und Thomas viel Tempo rausnehmen musste.
Er versuchte zwar auch neben dieser Linie zu fahren, doch verlor dadurch noch mehr Zeit. Lauda konnte hingegen mit seinem Material besser umgehen und holte somit sehr schnell auf. In der letzten Runde war Lauda dran, Thomas hatte keine Chance sich gegen einen Angriff zu wehren und musste die Führung hergeben.
Im Ziel blieb es jedoch bei P2 und einem riesigen Erfolg für das Team. Bei Alfa Romeo hofft man demnächst auf mehr Regenrennen, da hier die Schwächen des Autos nicht auffallen.
Alboreto komplettierte das Podium, dahinter sahen Senna, Prost und Johannson das Ziel. Mit Rosberg und Piquet sind zwei Punktekandidaten ausgefallen, ebenso konnte Patrese nach einem Unfall nicht das Ziel sehen.






