Die neue Formel 1 Saison startete in Melbourne mit einigen hochkarätigen Veränderungen im Fahrerlager, wobei auch das Team von Williams im Rampenlicht stand. Neben Tsuyoshi greift ab sofort Carlos Sainz in das Lenkrad des britischen Traditionsrennstalls, was bereits vor dem ersten Ampelsignal für reichlich Gesprächsstoff und hohe Erwartungen in den Medien sorgte. Zudem wechselte Hamilton zu Ferrari und sorgte damit für die größte Änderung für die Medien seit Jahren. Die Tifosi sind dagegen zwiegespalten zwischen „endlich wieder ein Titel für Ferrari“ und „Enzo hat keine Champions verpflichtet“.
Für Tsuyoshi begann das Auftaktrennen von der 14. Position, von wo aus er einen gewohnt sauberen Start hinlegte. Bereits in der ersten Kurve nutzte er das Gedränge im Mittelfeld geschickt aus und schob sich auf den 12. Rang nach vorne. Im direkten Anschluss lancierte der Japaner eine Attacke gegen George Russell, fand jedoch keinen Weg an dem Mercedes vorbei. Während George Russell in der Folge das Tempo anzog und sich absetzen konnte, geriet Tsuyoshi von hinten unter Druck durch Gabriel Bortoleto, der unaufhaltsam näher kam.
Nach einigen Umläufen lag der heranstürmende Brasilianer Stoßstange an Stoßstange im Getriebe des Williams und übte permanenten Druck aus. Nach einem Renndrittel erarbeitete sich Gabriel Bortoleto auf der Start und Zielgeraden den entscheidenden Geschwindigkeitsüberschuss, setzte sich daneben und bremste sich in der ersten Kurve erfolgreich vorbei. Tsuyoshi steckte nicht auf und versuchte den Anschluss zu halten, doch nur wenig später streikte das Mercedes Triebwerk im Heck seines Boliden. Der Motor schaltete sich ohne Vorwarnung komplett ab, sodass Tsuyoshi den Wagen ohne Vortrieb am Streckenrand abstellen musste und mit einem bitteren technischen Ausfall in das neue Jahr startete.
Den ersten Sieg der Saison feierte Lando Norris vor Max Verstappen, Oscar Piastri, Isack Hadjar, Nico Hülkenberg, Esteban Ocon, Carlos Sainz, Charles Leclerc, Andrea Kimi Antonelli und Lewis Hamilton.





