Beim Großen Preis von Österreich auf dem Red Bull Ring sicherte sich Tsuyoshi mit dem neunten Startplatz eine vielversprechende Ausgangsposition und behauptete diese beim Erlöschen der Ampeln zunächst bis in die erste Kurve hinein. Kurz darauf profitierte der Williams Pilot von Beschleunigungsproblemen bei Sainz, zog resolut vorbei und blies direkt zur nächsten Attacke auf Gasly.
Das Überholmanöver gegen den Alpine Piloten glückte Tsuyoshi nach einem harten Manöver, wodurch er sich bereits auf der siebten Position wiederfand. Vor ihm fuhr nun Hülkenberg, doch dieser profitierte dauerhaft vom Windschatten des vor ihm liegenden Leclerc und war für den Williams auf den Geraden ohne Geschwindigkeitsüberschuss nicht angreifbar.
Tsuyoshi legte sich den Kontrahenten zurecht und wartete geduldig darauf, dass Hülkenberg den Anschluss und damit das wichtige Heckflügelfenster nach vorne verlieren würde. Bevor es jedoch zu einem echten Angriffsversuch kommen konnte, funkte die Boxengasse den Japaner an und befahl das sofortige Abstellen des Fahrzeugs. Die Batterie des Hybridantriebs war komplett ausgefallen, und um folgenschwere Schäden am Verbrennungsmotor zu verhindern, blieb dem Team keine andere Wahl. Ohnehin wäre eine Weiterfahrt ohne die elektrische Zusatzleistung ohne jede Aussicht auf Punkte geblieben, womit das Rennen für Tsuyoshi ein vorzeitiges und bitteres Ende nahm.
Den Sieg beim Heimrennen von Red Bull sicherte sich Verstappen vor Stroll, Piastri, Perez, Leclerc, Hülkenberg, Gasly, Sainz, Norris und Zhou.
In der Meisterschaft baut Verstappen seine Führung aus und liegt nun neunundzwanzig Punkte vor Piastri, gefolgt von Perez, Russell und Hamilton. Tsuyoshi belegt unverändert den vierzehnten Platz der Fahrerwertung, während Williams in der Konstrukteursmeisterschaft weiterhin auf dem achten Rang geführt wird.





