2024 – Montreal

Beim Großen Preis von Kanada in Montreal ging Tsuyoshi vom vierzehnten Startplatz ins Rennen und verbesserte sich direkt beim Erlöschen der Startampel um eine Position. Nach einigen Umläufen arbeitete sich der Williams Pilot erfolgreich an Hülkenberg vorbei, ehe er wenig später auch Ocon bezwingen konnte und sich auf dem elften Rang wiederfand.

Danach lief Tsuyoshi auf Alonso auf, der sich als deutlich härtere Nuss herausstellte. Erst gegen Rennhalbzeit glückte dem Williams Fahrer auf der Geraden das lang ersehnte Überholmanöver gegen den Aston Martin, doch Alonso ließ keineswegs locker. Nur eine Runde später versuchte der Routinier, Tsuyoshi vor der Schikane auszubremsen, doch der Japaner lockte seinen Kontrahenten geschickt in einen Fehler. Alonso musste den Notausgang geradeaus wählen, wodurch Tsuyoshi seine Position in den Top Zehn zunächst verteidigte. Im darauffolgenden Umlauf funktionierte diese Taktik jedoch nicht noch einmal, und Alonso zog wieder vorbei.

Tsuyoshi erhöhte nun seinerseits den Druck und startete mehrere Angriffe auf den Aston Martin. Unter der permanenten Gegenwehr geriet Alonso schließlich leicht abseits der Ideallinie, verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und überließ Tsuyoshi durch einen Dreher kampflos den zehnten Platz. Nach vorne war die Lücke für den Williams Piloten mittlerweile zu groß, während von hinten Hülkenberg immer größere Schritte machte. In der allerletzten Runde sah es lange danach aus, als könnte Tsuyoshi dem enormen Druck standhalten. Doch ein eigener Fahrfehler führte zu einem folgenschweren Dreher, der ihn weit zurückwarf und das Rennen auf einem enttäuschenden vierzehnten Platz enden ließ.

Den Sieg in Kanada feierte Verstappen vor Russell, Gasly, Perez, Sainz, Piastri, Tsunoda, Leclerc, Hamilton und Hülkenberg.

In der Meisterschaft liegt Verstappen nun siebzehn Punkte vor Piastri, gefolgt von Perez, Russell und Sainz. Tsuyoshi verbleibt auf dem dreizehnten Platz der Gesamtwertung, während Williams bei den Konstrukteuren auf den achten Rang hinter die Racing Bulls abrutscht.

Tsuyoshi Nakamoto