2024 – Imola

Beim Großen Preis in Imola nahm Tsuyoshi das Rennen vom achtzehnten Startplatz aus in Angriff, legte jedoch erneut einen bärenstarken Start hin und schob sich direkt bis auf die vierzehnte Position nach vorne. Statt den Blick weiter nach vorne richten zu können, verlagerte sich der Fokus des Williams Piloten schnell auf den Rückspiegel. Magnussen lauerte dauerhaft im Heckflügelfenster des Williams und suchte verbissen nach einer Lücke für ein Überholmanöver.

Nach einem Renndrittel profitierte Tsuyoshi von einem Fehler der Konkurrenz, als sich Leclerc von der Strecke drehte, wodurch der Williams eine weitere Position gutmachen konnte. Am Druck hinter ihm änderte das jedoch wenig, da Magnussen dem Japaner weiterhin keinen Zentimeter Raum zum Atmen ließ. Nach zwei Dritteln der Distanz fand Magnussen auf der Start und Zielgeraden schließlich genügend Schwung, um mit Geschwindigkeitsüberschuss vorbeizuziehen.

Tsuyoshi steckte nicht zurück und setzte sofort zum Gegenangriff an, wodurch sich beide Fahrzeuge nebeneinander wiederfanden. Magnussen machte die Ideallinie im Zweikampf extrem eng, ließ dabei jedoch nicht genügend Platz, sodass es zu einer folgenschweren Berührung kam. Während Magnussen die Fahrt unbeschadet fortsetzen konnte, wurde Tsuyoshi durch das Kiesbett direkt in die Reifenstapel kreiselt, was das vorzeitige Ende seines Rennens bedeutete.

Den Sieg in Imola sicherte sich Piastri vor Verstappen, Russell, Stroll, Gasly, Alonso, Albon, Perez, Norris und Sainz.

In der Meisterschaft liegt Piastri nun wieder vierundzwanzig Punkte vor Verstappen, gefolgt von Russell, Hamilton, Sainz und Norris. Tsuyoshi rutscht in der Gesamtwertung auf den dreizehnten Platz ab, während Williams in der Konstrukteursweltmeisterschaft eine Position an Alpine verliert und nun auf dem achten Rang liegt.

Tsuyoshi Nakamoto