Im Qualifying für das große Saisonfinale sicherte sich Tsuyoshi den elften Startplatz und erwischte beim Erlöschen der Ampel einen gewohnt starken Auftakt in das Abendrennen von Abu Dhabi. Bereits kurz nach dem Start setzte er das erste Ausrufezeichen, als er den erfahrenen Alonso mit einem präzisen Manöver überholte. Direkt im Anschluss fackelte er nicht lange, schob seinen Williams auch an Bottas vorbei und fuhr in den folgenden Umläufen sofort eine komfortable Lücke zu dem Finnen heraus. Weiter vorne im Feld lag nun Sainz im deutlich schnelleren Ferrari, dessen enormes Tempo Tsuyoshi im Renntrimm allerdings nicht mitgehen konnte. So wurden die Abstände im Mittelfeld sowohl nach vorne als auch nach hinten zügig größer, wodurch sich Tsuyoshi in einer absolut isolierten Situation wiederfand und sich im Cockpit voll auf ein kontrolliertes Reifenmanagement konzentrieren konnte.
Erst ab der Rennmitte wendete sich das Blatt, als Alonso auf frischeren Gummis die Verfolgung aufnahm und mit Riesenschritten auf den Williams aufholte. Tsuyoshi hielt dem Druck des Spaniers jedoch stand und fand einen so starken Rhythmus, dass er in der Schlussphase sogar wieder massiv auf den vor ihm fahrenden Sainz aufschließen konnte. Wenige Runden vor dem Ende war er zwar direkt im Getriebe des Ferrari angekommen, fand in dem dicht gestaffelten DRS-Zug hinter Piastri jedoch keinerlei Möglichkeit für eine erfolgreiche Attacke. Alonso blies im Heck zeitgleich zur finalen Attacke und verkürzte den Rückstand unaufhaltsam, lag beim Überqueren der Ziellinie als Zehnter aber immerhin noch 1,6 Sekunden hinter dem Williams. Tsuyoshi brachte nach diesem taktisch geprägten Rennen den neunten Platz sicher nach Hause und verabschiedete sich mit zwei weiteren WM-Zählern aus dem Rennjahr.
Verstappen feierte beim Finale mal wieder einen dominanten Sieg vor Norris, Stroll, Perez, Russell, Hamilton, Piastri, Sainz, Tsuyoshi und Alonso.
In der finalen Weltmeisterschaftstabelle krönte sich Verstappen nach einer geschichtsträchtigen Dominanz zum Champion, gefolgt von Perez, Hamilton, Leclerc, Russell, Piastri, Sainz, Alonso, Norris und Ocon. Stroll nutzte sein sensationelles Podium beim Finale perfekt aus, fing Tsuyoshi auf den letzten Metern in der Gesamtwertung noch ab und schob sich mit nur einem einzigen Punkt Vorsprung auf den elften Platz, wodurch Tsuyoshi die Saison auf dem zwölften Endrang abschloss. Als einziger Pilot im gesamten Starterfeld ging Tsunoda in diesem Jahr komplett leer aus und holte keine Punkte.
Bei den Konstrukteuren sicherte sich Red Bull den Weltmeistertitel vor Mercedes, Ferrari, McLaren, Aston Martin und Alpine, während Williams den siebten Endrang vor Alfa Romeo, Haas und dem Schlusslicht AlphaTauri feierte.
Die abgelaufene Saison brachte einige atemberaubende Zahlen und historische Rekorde in den Statistikbüchern der Formel 1 hervor. An der absoluten Spitze thronte der alte und neue Weltmeister Verstappen, der mit stolzen 18 Saisonsiegen die absolut dominanteste Saison seit den legendären Zeiten von Neumann im Jahr 1979 in den Asphalt brannte. Zusammen mit seinem Teamkollegen Perez zeichnete er dafür verantwortlich, dass Red Bull die Konstrukteurswertung in einer eigenen Liga anführte. Dahinter entbrannte ein extrem enger Kampf im Mittelfeld, in dem vor allem McLaren-Pilot Piastri mit starken Ergebnissen und sogar einem Saisonsieg in Austin für Furore sorgte. Für das Williams-Team war das Rennjahr ebenfalls ein voller Erfolg. Tsuyoshi entwickelte sich über weite Strecken zum absoluten Punktegaranten der Mannschaft und feierte mit dem sensationellen dritten Platz im glamourösen Monaco das absolute Highlight der Saison. Mit seinen regelmäßigen Fahrten in die Top 10 legte er im Alleingang das Fundament dafür, dass Williams die Saison als solider siebter Konstrukteur beendete und die direkte Konkurrenz im Tabellenkeller erfolgreich auf Distanz hielt. Einziger Wehrmutstropfen ist dagegen, dass Williams einen Platz schlechter abschnitt, als im letzten Jahr.





