2023 – Lusail

Da der Grand Prix von Lusail (in „meiner F1-Welt) im damaligen Corona-Ersatzkalender keine Berücksichtigung fand, betrat Tsuyoshi auf dem spektakulären Wüstenkurs absolutes Neuland.

Im Zeittraining sicherte er sich den zwölften Startplatz, erwischte beim Erlöschen der Ampel jedoch einen phänomenalen Sprint und schoss in den ersten Kurven mutig bis auf den neunten Rang nach vorne. Dort fand er sich zunächst im Getriebe von Hamilton und später hinter Piastri wieder, konnte dem enormen Renntempo der beiden Spitzenfahrer auf Dauer jedoch nicht einmal annähernd folgen. Positiv war hingegen, dass er das Polster zu seinen Verfolgern Ocon und Gasly im Heck kontinuierlich ausbaute und sich schnell in einer absolut komfortablen Lücke auf der Strecke wiederfand. Die extrem hohen Temperaturen in der Wüste machten das Rennen im Cockpit des Williams ohnehin schon zu einer extrem anstrengenden Hitzeschlacht.

Im letzten Renndrittel schob sich Stroll im Aston Martin auf die zehnte Position vor und blies mit sichtlich frischeren Reifen zur finalen Attacke auf den Williams. Tsuyoshi stieß physisch wie fahrtechnisch an seine absoluten Grenzen, hielt unter dem Druck des herannahenden Kanadiers jedoch nervenstark dagegen. Mit einer fehlerfreien Fahrzeugpositionierung rettete er bis zur Zielflagge einen Vorsprung von zwei Sekunden über die Linie und sicherte sich als starker Neunter zwei wohlverdiente WM-Zähler.

Verstappen feierte den Sieg vor Alonso, Perez, Russell, Hamilton, Norris, Sainz, Piastri, Tsuyoshi und Stroll.

In der Weltmeisterschaft führt der frischgebackene Champion Verstappen das Klassement vor Perez, Hamilton, Leclerc, Russell und Sainz an. Tsuyoshi behauptet im Gesamtklassement den zwölften Platz und verkürzt den Rückstand auf den direkt vor ihm liegenden Gasly auf nur noch magere zwei Punkte.

Tsuyoshi Nakamoto